04.01.2019  

Jahresrückblick 2018

 
                     
  Das Jahr 2018 war wieder einmal beispielhaft für das traurige Verhältnis zwischen Ideologie, Illusion und Realität.
Hier einige Beispiele aus einer langen Liste...
 
     
  Abschiebungen...
Seit Monaten plärren unsere Politiker (allen voran Drehhofer) uns die Ohren voll mit "konsequenter Abschiebung, Rechtsstaat usw."
Wie das bei abgelehnten Asylbewerbern, insbesondere bei Straftätern, funktioniert - hier ein Beispiel:

Alassa Mfouapon aus Kamerun hatte im Mai in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen gemeinsam mit ca. 200 anderen Asylbewerbern Polizisten massiv attackiert, die einen Togolesen zur Abschiebung festnehmen wollten.
Erst nachdem mehrere 100 Polizisten zur Hilfe gerufen wurden, konnte der Einsatz vollzogen werden.
 
 
  Alassa Mfoupon, als einer der Rädelsführer der gewalttätigen Revolte, wurde daraufhin (gemäß Dublin III) nach Italien abgeschoben, wo er bereits einen Asylantrag gestellt hatte - ein richterliches Wiedereinreiseverbot wurde verhängt.
Bei der Gelegenheit stellt sich die Frage, welcher Krieg in Kamerun wütet, der einen Antrag auf Asyl rechtfertigen würde.

Flugs bildete sich ein "Freundeskreis Alassa" von Linksverstrahlten, die 20.000 Unterschriften sammelten um den armen Alassa (versehen mit einer rührseligen Vita) zurück nach Deutschland zu holen - mit Erfolg!
 
 
  Seit dem 20.12.2018 ist Alassa M. wieder da, lebt trotz Einreiseverbot voll alimentiert in einer Unterkunft in Karlsruhe und hat einen neuen Asylantrag gestellt.
Wer nun glaubt, es wäre kein Problem, den erneuten Asylantrag abzulehnen und die erneute Abschiebung zu vollziehen, der irrt.
Alassa Mfoupon darf nach gültiger Gesetzeslage bis vor das Bundesverfassungsgericht auf Steuerzahlers Kosten klagen - und das dauert...

Und ist nach maximal 3 Jahren (in denen er natürlich Sozialhilfe kassiert) nicht rechtskräftig über den Antrag entschieden (was mittlerweile bei den überlasteten Gerichten der Normalfall ist) erhält er automatisch die Duldung - falls er nicht vorher abgetaucht ist.
 
 

 

 
  Digitalisierung.  
  A pro pos "überlastete Gerichte".
Einer der Gründe für die Überlastung von Gerichten ist die zwar viel bejubelte, aber nicht stattfindende, Digitalisierung.
Man braucht sich nur den Richtertisch in Verhandlungen anzusehen, um auch als Laie zu erkennen, wieviel Berufungs- und Revisionsgründe sich in den Akten verstecken.

 
 
Gleiches gilt für die Verwaltungen.
Obwohl in den meisten Verwaltungen schnelles Intranet verfügbar ist, lässt sich der Oberamtmann eMails von seiner Mitarbeiterin aus drucken - die er handschriftlich mit Bemerkungen versieht, die dann die Mitarbeiterin wiederum per eMail verschickt - er selbst kann das nicht, weil es dafür keine "App" gibt.

Und während in den meisten europäischen Ländern die Bürger Wohnsitz- und Kfz-Ummeldungen, Pass-Anträge usw. online erledigen, muss man sich bei uns dafür Urlaub nehmen und Rollwagen mit turmhohen Aktenbergen werden über die Flure geschoben.
 
     
  Das schnelle 5G-Handynetz...
ist ein totgeborenes Kind und erst in ferner Zukunft realisierbar, denn (wie üblich) werden von unseren "Eliten" in ihrem Populismus so Nebensächlichkeiten wie physikalische Gesetze ignoriert.

Anstatt endlich einmal dafür zu sorgen, dass das "alte" und ausreichende 4G-Netz mit Reichweiten bis zu 10 km flächendeckend ausgebaut wird, wird populistisch  vom 5G-Netz schwadroniert.
Ein 5G-Sendemast hat, physikalisch bedingt, eine Reichweite von 200 m bis maximal 1 km. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie viele Sendemasten für ein flächendeckendes 5G-Netz  installiert werden müssten - in ländlichen Gebieten und entlang der Landstraßen und Autobahnen, denn unsere Kfz werden sicher ja bald selbst lenkend fahren und autonome Flug-Taxis werden unseren Luftraum bevölkern...

Dass die 5G-Sendemasten mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden müssten, ist nur ein weiterer Aspekt der Nichtmachbarkeit.
In puncto Glasfaserausbau ist Deutschland mit gerade mal ca. 2% das Schlußlicht in Europa (Lettland 45%, Litauen 40%, Rumänien 32%, usw,).
 
     
  Elektromobilität.
Dem E-Auto geht es ähnlich wie dem 5G-Netz: Jeder verkündet die neue Technik in naher (nächster) Zukunft - aber kaum jemand redet über das fehlende,  flächendeckende Netz mit Ladestationen.

Stattdessen wird über Laternen und Haussteckdosen gelabbert, an denen E-Autos aufgeladen werden sollen.
Man stelle sich ein Mehrfamilienhaus mit einem Stromnetz von 22 kWh (an der 400 Volt-Steckdose, falls vorhanden) und Leitungsquerschnitten von 1,5 mm vor, in dem mehrere E-Autos aufgeladen werden sollen.
Nicht nur, dass man sich beim stundenlangen laden abwechseln müsste - nein, man müsste auch die Notrufnummern bereit halten, um rechtzeitig die Kabelbrände melden zu können.
Pervers dabei ist, dass der Strom für das saubere E-Auto noch für längere Zeit aus dreckigen Kohlekraftwerken kommt.
 
     
  Energiewende.
Es gab in Deutschland einmal eine emissionsfreie Energiequelle, die Tag und Nacht und bei Windstelle stabil zur Verfügung stand: Atomkraftwerke!
Und während in anderen Ländern ein AKW nach dem anderen ans Netz geht, werden sie bei uns mit immensen Kosten für die Bürger abgeschaltet.
Allein Frankreich als direkter Nachbar betreibt 58 AKW's und ist von einer Abschaltung weit entfernt.

Fukujima war kein Reaktorunfall sondern eine Flutwelle, die eine zu niedrige Abschirmmauer übersprang und in Tschernobyl hatten bescheuerte Wissenschaftler alle Sicherungssysteme deaktiviert um zu testen, wie weit sie den Reaktor belasten können.

Das war und ist der Regierung (und der grünen Verbotspartei) bekannt - trotzdem wurde die "Energiewende" hysterisch und gegen jede Vernunft beschlossen.
Deutschland hat dank der Energiewende mittlerweile den teuersten Haushaltsstrom weltweit - aber wem ist schon bewusst, dass allein die EEG-Umlage ca. 25% seiner Stromkosten beträgt?

Natürlich ist der radioaktive Abfall in AKW's in Form verbrauchter Brennelemente ein Problem - aber ein  lösbares.
Seit Oktober 2016 läuft in Russland der Reaktor BN-800, der den üblichen Reaktorabfall zu 96% Energie gewinnend verarbeitet.
Auch in den USA, China, Indien und Frankreich wird entsprechend geforscht.

Das "High-Tech-Country Germany" ignoriert aber diese Entwicklung, verspargelt stattdessen die Landschaft und schröpft die Bürger mit unrealistischen Ideologien.
Wenn BN-800 & Co. in Serie gehen, werden wir zwar mit langen Gesichtern dastehen - aber unerschütterlich an der Retung der Welt arbeiten.

Übrigens: Der Anteil Deutschlands am weltweiten Schadstoffausstoß beträgt gerade mal rund 2%!
Wenn wir also mit Milliardenkosten, Dieselfahrverboten usw. unseren Schadstoffausstoß um 50% reduzieren (könnten) - brächte das weltweit lächerliche 1% Reduzierung.
 
     
     
  Nachsatz:
Wer ist es eigentlich, der in der Politik über so hochkomplexe Themen, wie 5G-Netz, Digitalisierung, Elektromobilität, Energieversorgung usw. entscheidet?
Es sind häufig Leute ohne Berufsausbildung oder Studienabschluß, die auf dem Arbeitsamt am Schalter "Ungelernte Kraft" stehen würden:

Claudia Roth (Grüne) - abgebrochenes Studium der Theaterwissenschaften
Kathrin Göring-Eckhardt (Grüne) - abgebrochenes Theologiestudium
Paul Ziemiak (CDU-Generalsekretär) - juristisches Examen nicht bestanden, politische Qualifikation: Führerschein Klasse 3.
Anette Widmann-Mauz (CDU, Staatsministerin für Migration) - abgebrochenes Studium der Politik- und Rechtswissenschaften
Weitere Beispiele...

Übrigens stellt die Verbotspartei "Die Grünen" mit 8,8% die prozentual größte Gruppe an "ungelernten Kräften" in der Regierung.

Dazu passt auch, dass die Regierung jährlich ca. 140 Millionen für "externe Berater" ausgibt - obwohl tausende, hochdotierte "Fachbeamte" zur Verfügung sitzen stehen.

Was würde wohl passieren, wenn ein Arbeiter/Angestellter seinen Chef bittet, einen externen Berater zu bezahlen, der ihm seinen Job erklärt?
 
                     
      Diesen Beitrag
als PDF-Datei
herunterladen: