08.09.2018  

Deutschland auf dem Weg zur DDR 2.0?

 
                     
 

Wird Deutschland zu einer Neuauflage der DDR geformt?
Wenn man die Berichterstattung in den Medien verfolgt, wird man fatal an die "Leipziger Volkszeitung" vom Oktober 1989 erinnert.
Und damit ist nicht nur die Berichterstattung über die Vorkommnisse in Chemnitz gemeint - Beispiele:
 

 
 

Das "Handelsblatt" jubelt heute (mit anderen im Chor):
Deutsche Exportwirtschaft mit deutlichen Zuwächsen zum Vorjahr.
Pausenlos wird die kraftstrotzende deutsche Exportwirtschaft besungen - die Klänge der Halbwahrheiten erinnern stark an Walter Ulbricht, wenn der die Übererfüllung der 5-Jahrespläne verkündete.
 

 
 

Leider fehlt bei dem ganzen Jubel der Begriff "Target 2".
Weiß jemand, was "Target 2" ist? Nein? Kein Wunder - kaum einer erwähnt es und die Politik schon gar nicht.

Das System von Target (Trans-European Automated Real time Gross Settlement Express Transfer System) regelt seit 1999 mit der Einführung des Euro den täglich stattfindenden Zahlungsverkehr der europäischen Banken untereinander.
Kommt es zu einem Geschäft zwischen zwei Unternehmen in unterschiedlichen Ländern, so wird dieser Geldfluss (seit 2007) über "Target 2" gesteuert.

Über die Target-Konten, die zur Abwicklung des Außenhandels dienen, geben nationale Zentralbanken einander zins- und grenzenlose Kredite - so jedenfalls die Theorie.
Tatsächlich gibt vor allem die Bundesbank anderen europäischen Zentralbanken die nötigen Mittel, um deutsche Exportgüter zu kaufen:
Erwirbt z. B. ein italienischer Kunde eine deutsche Maschine, dann erhält der Hersteller den Preis, vermittelt über seine Bank, aus Bundesbank-Mitteln.
Die Bundesbank wiederum erwirbt dadurch eine Forderung gegen die italienische Nationalbank, die sie mit gegenteiligen Forderungen aus anderen Geschäften verrechnen kann.

In der Theorie kann es zwar auf Target-Konten zeitweise Überstände geben, nur müsste sich der Saldo – wiederum theoretisch – bei regelmäßigem Geldfluss immer wieder ausgleichen.
Tatsächlich tut er das aber nicht, sondern er neigt sich seit Jahren stärker und stärker zuungunsten Deutschlands - denn Zahlungsziele gegenüber der (im Beispiel) italienischen Nationalbank gibt es nicht, die kann zahlen wann sie will - oder auch nicht.

Die Bundesbank fungiert wie eine Sparkasse, mit deren Hilfe Kunden Haus, Autos und Rennboot auf Dispo kaufen, zinslos wohlgemerkt.
Hin und wieder wird etwas beglichen, allerdings nach den Bedürfnissen des Kreditnehmers.
Die Deutschen finanzieren also einen erheblichen Teil ihrer Exporte, auf die sie so stolz sind, selbst.

Bei der (aktuell) einen Billion Euro Außenstand auf dem Target-Konto der Bundesbank handelt es sich um volkswirtschaftlich nicht wirksames Buchgeld, das sich erst durch Zahlungsfluss in verwertbares Kapital verwandelt. Und wenn keine Zahlung erfolgt....

Bräche der Euro zusammen – oder würde Deutschland den Euro verlassen – dann würde sich das, was andere Volkswirtschaften hatten anschreiben lassen, zu deren Wohlgefallen in Luft auflösen.
Tritt ein Land aus der EU aus passiert umgekehrt das Gleiche - dessen Target-Schulden bleiben als nicht verwertbares Buchgeld bei der EZB zurück und die Bundesbank kann sie nur noch als faule Kredite verbuchen.

Gerüchten zufolge klopfen sich die Banker der anderen EU-Staaten noch heute wegen "Target 2" auf die Schenkel und die deutschen Exporterfolge erzeugen  Lachtränen über die Kompetenz der deutschen Verhandlungspartner.
Jetzt wird wohl klar, warum Berichte über "Target 2" vermieden werden (müssen).
 

 
 

Eine Bemerkung noch über die z. Zt. grassierenden Strafzölle:
Sind diese wirklich so schlimm? Oder bewirken sie, dass sich die Deutsche Wirtschaft endlich mehr auf den Binnenmarkt konzentriert und ihre Produkte hier zu fairen Preisen anbietet.
Warum kostet ein VW Passat mit Sonderausstattung in den USA ca. 18.000 Euro, mit Standardausstattung in Deutschland aber ca. 25.000 Euro?
 

 
 

Zu der deutschen Berichterstattung über Chemnitz schreibt die Basler Zeitung:
Der Spiegel weiß es mal wieder ganz genau: «Wer die AfD wählt, wählt Nazis.» Die ansonsten zurückhaltende Frankfurter Allgemeine Zeitung beobachtet einen «Lynchmob», die Süddeutsche Zeitung sieht die Lage in Chemnitz «außer Kontrolle», hier gehe es um einen «Kampf um Herzen und Köpfe».

Dazu passt, dass im bürokratischen Deutschland Messerattacken statistisch unter dem allgemeinen Begriff "Angriff mit einer Waffe" erfasst werden - eine gesonderte Statistik über Messerattacken / Messermorde wird nicht erhoben.
Und da keine Daten vorliegen, kann auch niemand die Zunahme der Messerangriffe, bzw. der Messermorde anprangern und so werden diese in der veröffentlichten Meinung zu den berühmten "Einzelfällen".
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß - Erich lässt grüßen...

Das Imperium schlägt zurück:
Die Grünen und Linken fordern den Kopf des Verfassungsschutzpräsidenten, H.-G. Maaßen, weil der die "Hetzjagden" bezweifelt.
Der Gipfel ist dabei, dass gefordert wird, dass Maaßen Beweise vorlegen soll, dass die angeblichen Hetzjagden nicht stattgefunden haben - während aber die Gegenseite keinen Beweis erbringt, dass sie stattgefunden haben (wenn man einmal von dem immer wieder abgespulten 19-Sekunden-Video von "Antifa Zeckenbiss" absieht). Wie kann man etwas beweisen, das es nicht gab?

Wiederum dazu passt, dass der Verfassungsschutz von Thüringen auf Antrag der Grünen prüft, die AfD überwachen zu lassen.
Bonmot am Rande:
Der Chef des Thüringer Verfassungsschutzes ist Stephan Kramer, der Mann hat einen Abschluss im Fach Sozialpädagogik, was anscheinend für die Führung eines Geheimdienstes ausreicht.
Kramer ist Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu Antonio Stiftung, die unter der Leitung von Ex-Stasi-Spitzel Anetta Kahane die Sozialen Medien nach Hate-Speech durchforstet, diesen löschen lässt und finanziell von Regierungsorganisationen unterstützt wird.
 

 
 

Wie gesagt: Das alles erinnert fatal an die Leipziger Volkszeitung von 1989! - Erich lässt grüßen....
 

 
 

Da verwundert es auch nicht, dass nicht einmal davor zurückgeschreckt wird, systemkritische Beamte einzig und allein wegen ihrer politischen Gesinnung zu feuern und ihrer Pension zu berauben - so geschehen dem 62-jährigen Aachener Polizeihauptkommissar Wolfgang Palm (hier die Pressemitteilung des BVG), der für "Pro NRW" kandidiert hatte.
"Bestrafe einen und erziehe Hundert" (Mao Tse Tung).
 

 
 

Mehr noch: In Deutschland passiert seit 2015 folgendes:
- Die Regierung beschließt nicht nur Verordnungen, sondern auch Gesetze und Verträge mit dem Ausland ohne den Bundestag.
- So beschlossene Gesetze können von der Verfassung abweichen.
- Das Ganze ist inhaltlich nicht beschränkt.
- Der Bundestag kann keine Kontrolle ausüben oder wenigstens nachträglich eine Aufhebung fordern.

Die Absicht dahinter ist, den Bundestag auszuschalten und die Verfassung de facto außer Kraft zu setzen (siehe: Flüchtlingspolitik).

Kommt das alles bekannt vor? Richtig - die o. g. Punkte sind Bestandteile des Ermächtigungsgesetzes vom 24. März 1933.
Wer und wo sind denn nun tatsächlich die Nazis?