04.11.2018

 

Tötet das Internet die Demokratie?
Oder die "Demokratie" das Internet?

 
                     
 

Welche Demokratie? Da gibt es nichts mehr zu töten!
"Demokratie" bedeutet wörtlich übersetzt "Herrschaft des (Staats-)Volkes".
Es ist aber mit dieser Herrschaft nicht weit her, wenn diesem Volk Informationen vorenthalten oder gar verfälscht nahe gebracht werden.

 
     
  Das geschieht auch (oder gerade) bei uns, denn die Regierungsparteien steuern die Medien.
Die Rundfunkräte des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkes (ÖR) setzen sich aus verschiedenen Vereinigungen zusammen.
Dies sind z. B. Vertreter der Fraktionen (bis zu 50%), Gewerkschaften, Frauenverbände und Kirchen,
welche ihre Vertreter eigenständig entsenden.
In den Rundfunkräten von ARD und ZDF sitzt aber kein politischer Gegner, noch nicht einmal ein normaler Bürger / Arbeiter.
Wer wundert sich da noch über den Tenor der Nachrichten?
 
 
  Eine massive "Meinungsbildung" auch in den Talk-Shows.
Hier die Auftritte 2017 nach Parteien:
CDU - 120
SPD - 83
Grüne - 48
FDP - 35
Linke - 27
AfD - 10 (als 3.-stärkste Partei im Bundestag!).
Die Indoktrination geht im Abendprogramm weiter:

Wer hat schon einmal einen deutschen Krimi gesehen, in
dem ein Türke, ein Araber oder gar ein Neger der Täter war?

Selbst wenn ein Ausländer anfänglich unter Verdacht steht
- am Ende war der Täter doch wieder ein Deutscher.
Ist das etwa keine "Meinungsbildung"?
 
     
  Und auch die Print-Medien sind in Regierungshand!
Kennt jemand die "Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft" (DDVG)? Die DDVG ist zu 100 % Eigentum der SPD.
Zur DDVG gehören die meisten Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 435.000 Exemplaren.

Stärkster Wettbewerber: die BILD-"Zeitung" des Axel-Springer-Verlages - Verkaufte Auflage 1.600.000.

Aber auch die BILD ist in Regierungshand:
Die Haupteigentümerin Friede Springer ist eine Duz-Freundin von Angela Merkel, der Ehemann der Merkel, Joachim Sauer, sitzt im Beirat der Friede-Springer-Stiftung.
 
 
  Und so wundert es nicht, wenn bei einem deutschen Straftäter immer "deutsch" oder (Wink mit dem Zaunpfahl) "Wilhelm K." (o. ä.) steht.
Bei einem ausländischen Straftäter steht "Ein junger Mann" und die Nachricht erscheint auf Seite 5 in einem lokalen Blättchen - wenn überhaupt.
 
 
  Aber auch die Behörden kommen ihrer Informationspflicht (auf Anweisung?) bei "schutzsuchenden" Straftätern nicht nach:
Ende September 2018 wurde in München eine 15-jährige Deutsche von 6 Afghanen (mutmaßlich) vergewaltigt.
Die Staatsanwaltschaft informierte aber "aufgrund der laufenden Ermittlungen" die Öffentlichkeit erst am 17.10.2018
- 3 Tage nach (!) der Wahl in Bayern!
 
 

 

 
  Aber zurück zum Internet, dessen Nutzung durch die Mächtigen sich kaum von anderen Medien unterscheidet.  
  Die Enthusiasten der ersten beiden Online-Jahrzehnte hört man kaum noch - und wenn, dann enttäuscht und erschrocken.
Ihnen erging es wie die Sozialisten der ersten Stunde, als diese erkennen mussten, dass ihre Revolution nicht zu einem elitären Arbeiter- und Bauernstaat führte - sondern zu Stalin und  Mao Tse Tung.
Leider gibt es aber genügend Unverbesserliche und Uneinsichtige, die immer noch an den längst überholten Thesen festhalten.
 
 
  Das Internet brachte nicht den oft herbei geschworenen Wohlstand für alle - genau so wenig wie der Sozialismus.
Reich wurden einige Wenige - genau wie im Sozialismus.
 
 
  Also predigt man nicht "Wohlstand für alle" - sondern "Meinungsfreiheit", um dem Bürger Sand in die Augen zu streuen.
Aber gerade die Regierungen, die angeblich die Meinungsfreiheit als hohes Gut achten, sind die, die jede kritische Meinung im Keim ersticken wollen.
Sie sind es, die das Internet (und die Medien) zur Desinformation und Indoktrination benutzen und die freie (kritische) Meinung durch (ihnen) passende Gesetze  unterbinden wollen
(Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Global Compact of Migration, Urheberschutzgesetz, "Hate-Speech"-Löschungen, usw.).

Die Wogen schlugen hoch, als mutmaßlich russische Geheimdienste die US-Wahlen  manipuliert haben sollen.
Sie sollen zu diesem Zweck tausende Fake-Accounts in den sozialen Medien eingerichtet und dort Fake-News verbreitet haben.

Bewiesen ist zwar nichts - aber ist es nicht die gleiche "Meinungsbildung", wenn Politiker immer wieder diese Mantra herunter beten und so den Eindruck erwecken, dass z. B. Donald Trump quasi nur durch manipulierte Wahlen ins Amt gekommen sei?
Und deshalb vergeht kein Tag ohne Negativ-Meldung über Trump.

 
     
 

Die regierenden Parteien tun so, als seien Facebook & Co. reines Teufelszeug, das nur von üblen Gesellen benutzt wird, um die (jugendlichen) Wähler in die Irre zu führen.

Im Prinzip haben sie recht - aber die (üblen Gesellen) der Regierungsparteien nutzen die sozialen Medien mit genau derselben Absicht.
So sind zwar z. B. die viel zitierten "Treibjagden in Chemnitz" erwiesenermaßen eine Lüge gewesen - aber Politiker entblöden sich nicht, noch heute diese (und andere) Lügen als Argument gegen Kritiker auf Twitter usw. zu verbreiten.
Mehr noch: Die Lügner feuern den Beamten (Maaßen) der die Wahrheit gesagt hat. Begründung? Erneutes Wiederholen der Lügen.

Die angeblich Guten bedienen sich der derselben Methoden wie die Bösen.

 
 

Da aber die regierenden Parteien bei den sozialen Medien, anders als bei TV und Print, nicht die Deutungshoheit besitzen, versuchen sie mit nahezu diktatorischen Maßnahmen, diese in ihrem Sinne zu "regulieren".

 
     
  Aber Achtung! Nicht alles ist gut bei Facebook & Co.!
Die sozialen Medien sind Datenkraken denn Daten sind das neue Gold.
Wenn diese Daten benutzt werden um gezielte Werbung zu schalten, mag das sogar ein Vorteil für den User sein.
Werbung bekommt er sowieso auf's Auge gedrückt - dann schon besser die passende.

Aber wer weiß schon, dass nach dem Einwohnermeldegesetz alle politischen Parteien gegen eine kleine Gebühr (29 ct pro Datensatz) Zugriff auf alle Daten der Einwohnermeldeämter haben und so die Bürger mit Wahlwerbung zumüllen können? Datenschutz?
 
 
  Und wer weiß schon, welche Daten z. B. die Schufa benutzt um die Bonität eines Kreditnehmers zu beurteilen?
Das geht vom Alter, dem Beruf über das Wohnviertel bis zur Art der Freunde und natürlich der politischen Ansicht.
Wohnt man in einer billigen Wohnung in einer "schlechten" Straße, sinkt sofort die Kreditwürdigkeit.

Es liegt aber auch an uns, welche Daten wir preisgeben.
Wer jedes Portal, das "kostenlosen Spaß" oder "Hot Girls nude" verspricht, anklickt und sich mit seinen echten Daten registriert - dem ist nicht zu helfen.
Und wer auf Facebook Tipps zum krankfeiern postet, darf sich über den Verlauf seines Bewerbungsgespräches nicht wundern.
Auch die Eltern von Melanie-Chantal sollten sich nicht erstaunt sein, wenn nach dem Post ihrer Tochter
"Wir fahren 4 Wochen in Urlaub - freu*" die Wohnung bei der Rückkehr aus dem Urlaub leer ist.
 
 
 

Die Internetkonzerne sind in Verruf geraten und versuchen nun, mit harten Maßnahmen wieder Vertrauen zu gewinnen.
Da werden Löschorgien veranstaltet, Filter installiert und Regeln verfasst - erreicht wird das Gegenteil.

Da aufgrund der schieren Masse all diese Maßnahmen nur automatisch per Algorithmen und nicht manuell erfolgen können, sind Fehlleistungen (unabsichtlich oder absichtlich?) vorprogrammiert.

Unabsichtlich, weil auch Algorithmen nicht fehlerfrei arbeiten und absichtlich, weil komischerweise fast immer der Genehme nicht betroffen ist.
Hat man je gehört, dass Posts wie "Alle deutschen Frauen sind Schlampen und gehören gef***ckt" von Ali M. oder
"AfD-Wähler sind Rassisten und gehören in die Gaskammer" von Mohamed B. gelöscht wurden?
Aber Posts wie "Merkel zerstört Deutschland durch Umvolkung" von Werner B. sind sofort verschwunden.
 

 
 

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Maria von Ebner-Eschenbach).
Um Manipulationen über die sozialen Medien zu vermeiden, heißt,
sich umfassend zu informieren.
Das kann bei ausländischen Medien sein oder auch bei Andersdenken,
z. B. beim politischen Gegner - Google machts möglich.

Und eine WhatsApp-Gruppe, in der alle der gleichen Meinung sind,
öffnet Fake-News Tür und Tor.

Last, but not least ein Tipp: Abstinenz!
Muss man wirklich ununterbrochen auf das Display starren und
den ganzen Tag auf der Tastatur rumklicken?

Ist die Nachricht "Hier ein Bild des Hamburgers, den ich gleich esse"
es wirklich wert, beantwortet zu werden?

 
   
     
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