26.12.2018  

Berliner Weihnachtsmärchen 2018...

 
                     
 

Landein landaus werden wir (nicht nur) in den Medien mit Märchen berieselt (indoktriniert?), die leider zur Weihnachtszeit mit den nötigen Druck auf die Tränendrüsen noch zunehmen.

 
     
  Angeblicher Fachkräftemangel beschert uns das Einwanderungsgesetz.
Das Drollige an der Geschichte ist, dass wir das einzige Land auf der Welt sein dürften, das tatsächlich kein Einwanderungsgesetz benötigt.
Wer mit Migrations-Hintergrund nach Deutschland will, kommt so oder so rein und darf mit Kind und Kegel hier bleiben, versorgt von denen mit Steuerzahler-Vordergrund.
 
 
  Wirtschaftsvertreter warnen andauernd vor Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften - Experten halten den angeblichen Fachkräftemangel allerdings für ein Alibi - ein Zuwanderungsgesetz sei nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich.

Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) klagt fast jedes zweite Unternehmen darüber, offene Stellen längerfristig nicht besetzen zu können.
Insgesamt gebe es inzwischen 1,6 Millionen Stellen, die mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden könnten, warnt der Verband.
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass die Zahlen des DIHK überhöht und wenig aussagekräftig sind.

Das Problem sei weniger, dass es nicht genug Arbeitskräfte gebe – sondern dass Unternehmen nicht bereit seien, angemessene Löhne zu zahlen, sagt Eric Seils, Verfasser des jüngsten WSI-Reports zur Situation des Arbeitsmarkts.
„Die Klagen vieler Unternehmer über einen angeblichen Fachkräftemangel dienen nur dem Ziel, den Anstieg der Arbeitskosten (!) im deutschen Niedriglohnsektor zu dämpfen“, so Seils.
 
 
  Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zum angeblichen Fachkräftemangel in ihrer Engpassanalyse 2018:
Mitte 2018 waren zwar 330.000 Stellen für Fachkräfte, also Personen mit Berufsausbildung, ausgeschrieben.
Allerdings kamen auf jede dieser offenen Stellen fast 3 arbeitslose Fachkräfte in Deutschland.

Nicht aufgeführt in der BA-Analyse sind die Millionen gut ausgebildete Arbeitslose aus anderen EU-Staaten, die heute schon unbeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben
- die aber wahrscheinlich angesichts des Verhältnisses Lohn / Lebenshaltungskosten in Deutschland keinen Sinn in der Zuwanderung sehen.
 
     
 

 

 
  Der Ärztemangel wird durch Zuwanderung behoben.
Die Wartezimmer sind übervoll, die Notaufnahmen brechen zusammen - richten soll es die Zuwanderung von Ärzten aus der Dritten Welt.

Ärzte???

Jetzt gibt es neuere Zahlen von der deutschen Ärztestatistik 2017 der Bundesärztekammer ist erschienen und einige der dort gelisteten Informationen sind für diese Problematik durchaus von Belang.
 
  Während die EU-Ärzte im Vergleich zum Vorjahr nur um 3,7 % zulegten, war es bei den "Kollegen" aus Drittstaaten ein Anstieg um satte 12,4 %.
So kommen 14,4 % aus Syrien, den zweiten Platz nehmen mit 5 % die Kollegen aus Ägypten ein.
Syrische und ägyptische Ärzte haben im Vergleich zu 2016 um 24,8 % beziehungsweise 15,9 % zugelegt.

Starke Zuwachsraten zeigen auch die Balkanstaaten, aber auch im Kaukasus erfreut sich das deutsche Gesundheitswesen bei den dortigen "Ärzten" steigender Beliebtheit.
Es sind also jeweils ausgesprochen korrupte Staaten, deren Ärzte aktuell ihr Glück besonders häufig in Deutschland versuchen.

 
  Ob aber die zuwandernden "Ärzte" unseren Ansprüchen genügen, ist mehr als fraglich, denn es werden die vorgelegten "Dokumente" für die Zulassung als Arzt nicht auf Echtheit geprüft.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Montgomery, nennt es „überhaupt nicht mehr tragbar“, Berufszulassungen und Approbationen nur auf der Grundlage von Sprachprüfungen und nur nach Kontrolle (nicht Echtheitsprüfung) der eingereichten schriftlichen Unterlagen auszusprechen.

Natürlich finden solche Meldungen im allgemeinen Fachkräfte-Willkommen-Jubel der Medien kaum Beachtung - noch weniger in der Politik.
Lediglich lokale Blätter wie die "Neue Westfälische" schlagen Alarm.

Das lässt den Schluß zu, dass man mit der Methode "Lieber ein falscher Arzt als gar kein Arzt" die Versäumnisse der letzten Jahre kaschieren,  die kostspielige Erhöhung der Studienplätze vermeiden und den ärztlichen Notstand mit kostenlos "Studierten" beheben will.
 
     
     
  Das Elektro-Auto rettet die Welt - wenn es nicht aufgeladen werden müsste.
Alle schwadronieren vom E-Auto - besonders die, die keine Ahnung haben von einem kleinen, aber besonderen Umstand: der Physik.

Solange das E-Auto noch vereinzelt für den Seelenfrieden von einigen Weltenrettern fungiert, ist das kein Problem.
Aber als Massenverkehrsmittel taugt es nicht - und zwar wegen dieser Physik, denn das Problem des Aufladens wird im medialen E-Auto-Jubel ignoriert.
 
 
Dabei scheitert schon das aufladen der Batterien zu Hause mittels so genannter "Wallboxen" am vorhandenen 34kW-Stromnetz:
In Mehrfamilienhäusern müsste man sich bei Ladezeiten von 6 - 8 Stunden zum aufladen abwechseln - oder in den Gebäuden müssten die kompletten Elektroinstallationen ausgetauscht werden.

Ladestationen, die ein E-Auto in weniger als 2 Stunden aufladen, müssten 120 - 150 Kilowatt liefern und selbst Schnellladestation mit bis zu 350 Kilowatt (die es noch gar nicht gibt) benötigten 15 - 20 Minuten für einen Ladevorgang.
Man stelle sich den Andrang an den Ladestationen vor - der samstägliche Einkauf wäre nicht möglich, Edeka und Lidl schließen um 22:00 Uhr.

Noch schlimmer in puncto "Leistungsbedarf" sähe es an den Autobahnen aus:
28 E-Autos, die gleichzeitig an einer 350kW-Schnellladestation "tanken", benötigen die gleiche Leistung wie ein ICE mit 830 Sitzplätzen.

 
 
  Um ein Stromnetz für häusliche Wallboxen und öffentliche Ladestationen für mehrere Millionen E-Autos zu installieren, müsste Deutschland komplett umgegraben werden - mit den entsprechenden Kosten und der Verkehr würde durch jahrelange Baustellen-Staus zusammenbrechen.
Ganz zu schweigen von der Versorgung der ländlichen Gebiete, die bis heute, trotz aller Ankündigungen, noch nicht mal flächendeckendes WLAN haben.
 
 
  Und noch eine physikalische Tatsache wird tunlichst totgeschwiegen:
Für den Bau von leistungsstarken Batterien benötigt man Kobalt.
Im Jahr 2015 lag die weltweite Förderung bei 90.000 Tonnen, 2010 waren es noch 65.000 Tonnen pro Jahr.
Bis 2025 soll sich die Nachfrage auf 155.000 Tonnen erhöhen und wenn Deutschland den Kfz-Verbrennungsmotor 2050 verbietet, werden (laut SPIEGEL 50/2018) allein für die deutsche E-Auto-Produktion rund 500.000 Tonnen jährlich benötigt.
60% der weltweiten Kobaltförderung stammen aus dem Kongo - wer hindert die dortigen Machthaber daran, den Preis zu verdoppeln oder zu verdreifachen? Oder die Förderung ganz einzustellen um uns zu erpressen?
 
                     
 

Zusatz (und kein Witz!!!):
Die Weltenretter vom Berliner Senat fördern aus Steuermitteln die Anschaffung von Lasten-Fahrrädern für Handwerker und Paketdienste...

 
                     
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