06.03.2018  

Unschuldige schuldig sprechen - das Hobby der deutschen Gutmenschen

 
                     
  Die Diskussion um die Essener Tafel schlägt hohe Wellen - in die falsche Richtung.
Die Essener Tafel bedient bis auf weiteres nur noch Bedürftige mit deutschem Pass.
Die Berufsempörten verschweigen mit schon fast bewundernswerter Ignoranz die wahren Ursachen dieser Entscheidung und reiten begeistert das alte Pferd von  Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und natürlich Nazi.

Kein Wort über respektlose Vordrängler, alte Leute beiseite Drängelnde und üble Beleidiger - kurz: "Menschen", die glauben alles müsse ihnen geschenkt werden, sie sind mehr wert als andere und diese anderen haben sich ihnen zu fügen.

Was war geschehen?
Die unzähligen freiwilligen Mitarbeiter um den Essener-Tafel-Organisator Jörg Sartor, die selbstlos Woche für Woche 6.000 Bedürftige, darunter 4.500 Migranten, mit kostenfreien Lebensmitteln u. a. versorgten, sahen sich zunehmend diesen Verwerfungen ausgesetzt.
Immer mehr Anfeindungen, Aggressionen und Attacken gegen sie und die angestammten Tafel-Nutzer durch Schein-Hilfsbedürftige.

Die engagierten Helfer konnten zusehends erleben, wie ihre Hilfsbereitschaft immer mehr von „geschenkten Menschen", die sich in unserem Sozialsystem pudelwohl fühlen, evident missbraucht wurde.
Ältere Damen wurden weggeschubst, das ehrenamtliche Personal übelst beleidigt, Scheinbedürftige fuhren mit Taxis vor um Beute zu machen - um dann missliebige, abgelaufene oder „unreine“ Ware beutelweise wieder in die Mülltonnen vor der Türe zu kippen.
Ausländer, die um ein vielfaches per Sozialleistungen besser alimentiert werden als die Leute, die aus echter Not an der Tafel anstehen.

Nach diesem Fanal der Undankbarkeit schlugen die Essener Alarm:
Ab jetzt nur noch Essen für Neukunden mit „deutschem Pass“ und diese Entscheidung ist ganz einfach erklärt:
Es waren ausschließlich Ausländer, die sich unter dem Deckmantel der "Hilfsbedürftigtkeit" respektlos, egoistisch und menschenverachtend benommen haben.
75% der Tafelkunden in Essen waren gut versorgte Ausländer, die kostenlos und zusätzlich an der Tafel abgreifen wollten.
Die Kohle vom Sozialamt brauchten sie für anderes als für Nahrungsmittel.

Und nachdem die Essener Entscheidung ruchbar wurde, bekamen die Gutmenschen Schnappatmung und packten die Rassismus- und Nazi-Keule aus.
 
 
Beispiel: ARD am Montag, 05.03.2018 "Hart aber Fair":
Eine Stunde ergötzten sich die Protagonisten (allen voran Katja Kipping von den Linken) über die "Rassisten" von der Essener Tafel und natürlich durfte die "deutsche Vergangenheit" nicht fehlen (als ob die deutsche Geschichte nur 12 Jahre gedauert hat).
Kein Wort darüber, dass die Ursache nicht der fremde Pass (sofern überhaupt vorhanden), sondern das undankbare, aggressive, beleidigende und rücksichtslose Auftreten der "Hilfesuchenden" war.
 
 


Ähnlich reagierten die restlichen deutschen Medien von STERN über TAZ bis ZDF.
Die eigentliche Ursache der Essener Entscheidung, das rüpelhafte Benehmen, taucht nirgends oder kaum auf.

 
 

Bezeichnend dafür ist Wahlverhalten deutscher Journalisten (siehe rechts).

Einzig und allein kam Kritik an der Unverschämtheit, die Tafelmitarbeiter in die Nähe von Rassisten und Nazis zu rücken, von Wolfgang Bosbach (CDU) in einem Interview auf PHOENIX.

Ausnahme auch der Journalist Claus Strunz, der in einem Kommentar auf SAT1 das Merkel als "Doppelte Mutti" anprangerte, die die einen Kinder (die "Flüchtlinge") liebt und die anderen (die Deutschen) verstößt.

Untergeht auch bei der einseitigen Diskussion, dass den Tafeln reihenweise die Ehrenamtlichen davonlaufen, weil sie sich die Beleidigungen und Drohungen, bis hin zu Faustschlägen, durch "Schutzsuchende" nicht mehr gefallen lassen wollen.

 
 

Aber vielleicht fehlt einem dafür etwas das Verständnis, wenn man bei einem Glas Rotwein auf der Veranda des kleinen, einruchsicheren  6-Zimmerhäuschens im Villenviertel sitzt.

 
     
     
 

Der Skandal im Diesel-Skandal.
Vorweg: Die Autoindustrie hat betrogen und gelogen und sie steht jetzt zu Recht am Pranger.

Aber ist sie allein schuldig?
Keiner erwähnt die überbezahlten "Experten" im Verkehrministerium, die  alles geglaubt haben, was man ihnen vorgesetzt hat und die ohne jeden Sachverstand  die Typenzulassungen erteilt hatten.
Übrigens: Ex-Verkehrsminister Wissmann wechselte nahtlos und ohne Schamfrist zur Automobilindustrie).

Keiner erwähnt das TÜV, das mit sündhaft teuren, aber total praxisfernen "Tests" Typenzulassungen ermöglicht hat, obwohl klar sein musste, dass die 8-Liter-Tanks mit  AdBlue nie die versprochene Laufleistung bei normalen Betrieb in der Praxis erbringen konnten.

Wer hat die teure Subventionskampagne zu verantworten, mit der per Steuererleichterung jahrelang für den Diesel getrommelt wurde?
Wussten die Abgeordneten, Staatssekretäre und Minister mal wieder von nichts - weil sie ihren Job nicht gemacht hatten?
 

 
 

Und jetzt soll der Dieselfahrer das alles ausbaden und de facto enteignet werden?
In allen anderen Ländern werden Milliarden an Straf- und Schadensersatzzahlungen fällig.
Nicht so in Deutschland: Wir diskutieren und suchen uns das schwächste und unschuldigste Glied in der Kette als Leidtragenden aus.

Und bei dieser Diskussion kommt dann die Superidee heraus, stark belastete Straßen sperren - klasse Idee!
Der Euro-4-Diesel umfährt dann die Sperrung, stößt durch den Umweg noch mehr Schadstoff aus und die Umwelt ist gerettet?

Oder noch besser:
Man soll den alten Diesel, der noch 5-6 Jahre seinen Dienst tun würde, verschrotten und sich, steuersubventioniert, einen neuen kaufen.
Gerüchten zu Folge soll der VW-Vorstand Freudentänze bei dieser Idee aufgeführt haben.

 
 


By the way, Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei, THW - die meisten fahren Diesel...
Aber wahrscheinlich werden von unseren Experten in der Regierung per Gesetz Häuserbrände, Unfälle und Krankheiten verboten - dann bleibt nur noch das Problem mit den Pizza- und Paketboten zu lösen.