16.04.2018  

Steuergeldverbrennungsmaschine Deutschland.

 
                     
 

In Deutschland brennen die Lunten:
Messerfachkräfte; Rapefugees;  Integrationsverweigerung; Plünderung unseres Sozialsystems durch "Schutzsuchende"; Berlin, NRW und Bremen sind auf dem Weg „failed states“ zu werden (oder sind es schon), in den Schulen geben die Migranten den Ton an und treiben die Lehrer in die psychosomatischen Kliniken.

Darüber hinaus darf der Sumpf Finanzmarkt nicht vergessen werden, dessen unvermeidliche Kernschmelze derzeit noch durch das Gelddruckprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) hinausgeschoben wird.

Alle reden (und schimpfen) zur Zeit über einen drohenden Handelskrieg - an dem natürlich Trump schuld ist und der auch Deutschland schaden könnte.

Aber kollektives Aufatmen:
Oh wie gut, dass es die EU gibt und unsere Firmen im europäischen Binnenmark beste Geschäfte machen.

Aber niemand redet von Target2, das von den Medien totgeschwiegene Verrechnungssystem im Binnenhandel der Euro-Mitgliedsstaaten.  
Die Medien bemühen sich, Target2 möglichst nicht zu erwähnen, denn sonst ließe sich das Märchen, Deutschland würde von der EU und vom Euro profitieren wie kein anderes Land, nicht aufrecht erhalten.
 

 
 

Ihr kennt Tartget2 nicht? Das ist nicht sonderlich erstaunlich - ihr sollt es auch nicht kennen..
Schon deshalb wird Target2 überall so kompliziert erklärt, dass kein normaler Mensch durchblickt.

Das fängt schon beim Namen an: Target ist die Abkürzung für Trans-European Automated Real-time Gross Settlement Express Transfer System (Transeuropäisches Automatisiertes Echtzeit-Brutto-Express-Überweisungssystem).
 

 
 

Deshalb will ich versuchen, Target2 anhand eines Beispiels so verständlich wie möglich zu erklären:

Ein z. B. Italienischer Unternehmer kauft bei einer deutschen Maschinenbaufirma Produktionsanlagen für (sagen wir mal) eine Million Euro.
Der Handel läuft dann folgendermaßen ab:

 
 
  1. Die deutsche Firma liefert die Anlagen an den italienischen Unternehmer

  2. Der Italiener zahlt bei seiner Hausbank den Rechnungsbetrag ein (Geld fließt)

  3. Die Hausbank des Italieners überweist den Betrag an die italienische Zentralbank  (Geld fließt)

  4. Die italienische Zentralbank überweist diesen Betrag jedoch NICHT an die Europäische Zentralbank, sondern läßt bei der EZB lediglich vermerken, dass man  eine Million Euro schuldig ist (es fließt kein Geld)

  5. Die EZB teilt der deutschen Zentralbank (also der Bundesbank) mit, dass diese nun eine Forderung in Höhe von einer Million Euro an die italienische Zentralbank hat (auch hier fließt also KEIN Geld)

  6. Die Bundesbank überweist 1 Million Euro an die Hausbank des deutschen Unternehmers (jetzt fließt also wieder Geld).

  7. Die Hausbank des deutschen Unternehmers schreibt den Betrag auf seinem Konto gut (der Unternehmer hat sein Geld, aber es stammt von der deutschen Bundesbank)

 
  Und bei dem ganzen Export-Gejubel wird die Kleinigkeit namens Target2 nicht nur von der Politik in den Medieneinfach vergessen zu erwähnen, denn dieses Verrechnungssystem der Euro-Mitgliedsstaaten im EU-Binnenhandel bewirkt in der Praxis, dass unsere Exporte in andere Euro-Länder von der Deutschen Bundesbank bezahlt werden.
Ja, ihr habt richtig gelesen: De facto zahlen wir unsere Exporte selbst.

Der Bundesbank wird zwar der verauslagte Betrag bei der Europäischen Zentralbank in Form einer Forderung an die Zentralbank des Importlandes gut geschrieben, ein regelmäßiger Forderungsausgleich ist jedoch nicht vorgesehen.
Auch wird die Forderung nicht verzinst, sie ist nicht abgesichert, es erfolgt keine Tilgung und es gibt keine Obergrenze.
 
 
  Die Target2-Forderungen der Bundesbank an die einzelnen Euro-Zentralbanken  lagen im  Januar 2018 bei 882 Milliarden Euro.  
  Hauptschuldner sind Italien mit 433 Milliarden, Spanien mit 399 Milliarden, Portugal mit 83 Milliarden und Griechenland mit 57 Milliarden.

Die Target2-Forderungen der Bundesbank an ausländische Zentralbanken via EZB haben sich seit 2015 fast verdoppelt
- ein Ende oder eine Tilgung sind nicht in Sicht.


Die Außenstände von Target2 betragen fast das 3-fache des
Bundeshaushaltes.
Das heißt: Wenn die Bundesbank - also der Staat - dieses Geld
real zur Verfügung hätte, könnte er fast 3mal soviel wie jetzt in
Kitas, Schulen,  Universitäten, Infrastruktur usw. stecken.

Bild zur vollen Größe anklicken:

 
 

Target2_02.jpg

 
  Mit Target2 wird durch die Hintertür ein EU-Länderfinanzausgleich mit Deutschland als Zahlmeister geschaffen.
Zudem ist dieses Verrechnungssystem eine Fußfessel, mit der die beteiligten Staaten sowohl an den Euro, als auch an die EU gekettet werden, da bei einem Austritt der entsprechende Minus-Saldo ausgeglichen werden müsste.
 
     
 

Dieses "Verrechnungssystem" stellt aus Sicht der deutschen Steuerzahler eine verfassungswidrige Neuverschuldung dar.
Leider scheint das Grundgesetz niemanden in der Regierung zu interessieren - es geht nur noch darum, die EU zu einem von Brüssel aus gelenktem zentralistischem Staat zu machen, von dem sich Deutschland auspressen lässt wie eine Zitrone.

 
 
Zur Beachtung: Bei dem System Target2 sind die Hilfs-"Kredite" an die EU-Schuldenstaaten
(wie z. B. das aktuelle 3. Hilfspaket an Griechenland mit 6,7 Milliarden) nicht enthalten!
 
 
 

Alle schwärmen vom Export und der EU - dabei steigert (fast) jede Lieferung an EU-Staaten den Schuldenberg dieser Länder.
Glaubt jemand wirklich, dass wir dieses Geld jemals sehen werden?

 
                     
     
       
                     
 

Wie die regierende Inkompetenz mit Bürgers Geld agiert - hier ein weiteres Beispiel:
Nach monatelangen Verhandlungen sieht nun alles danach aus, dass die Privatisierung der skandal- und krisengeplagten HSH Nordbank tatsächlich "gelingt".

Rund eine Milliarde Euro zahlen die Käufer - ein Konsortium von Finanzinvestoren unter Führung der US-Investoren Cerberus und J.C. Flowers für die skandal- und verlustgeplagte Bank - dem gegenüber stehen aber die früheren und zukünftigen Verluste.

Noch ist die Schlussrechnung nicht bis ins Detail möglich, aber wie es aussieht, wird das Debakel der HSH Nordbank die Länder  Hamburg und Schleswig-Holstein (und damit den Steuerzahler) am Ende zwischen 10 und 15 Milliarden Euro kosten.
Und warum? Weil ein paar Provinzpolitiker aus einer drittklassigen Bank einen Global Player machen wollten.
 
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther geht von 7 Milliarden Euro Belastung für sein Land aus.

Für Hamburg sieht es nach Angaben von Ex-Bürgermeister Scholz ähnlich aus.

 
 

Das ist 5mal so viel wie Hamburg im vergangenen Jahr für Schulen ausgegeben hat.
Oder gut 15mal so viel wie für Kitas oder Polizei.

 

 
  Die neuen Eigentümer finden eine gut aufgeräumte Bank vor, die mit ordentlich Eigenkapital ausgestattet ist und sich fast aller Risiken entledigt hat.
Für die müssen nun nur noch die Steuerzahler geradestehen.
 
                     
 

Hamburg und Schleswig-Holstein waren die Hauptaktionäre der HSH Nordbank, hatten somit maßgeblichen Einfluss.
Hamburgs Ex-Oberbürgermeister Scholz (SPD) und Ex-Vorsitzender des Senats, ist heute Finanzminister Deutschlands
und kann in den Medien gar nicht oft genug das "gute Verhandlungsergebnis" betonen.