16.05.2018  

Zur Lage der Nation: Mißstände und Mangel sind hausgemacht!

 
                     
  Aktuell wird per "Haushaltsdebatte" im Bundestag dem deutschen Steuerzahler wieder Geld entzogen und neue Lasten aufgebürdet.

Es ist allerorten der Jubel über "sprudelnde Steuer-Mehreinahmen" zu vernehmen und es klingt so, als ob diese Mehreinnahmen aus einem leise plätschernden Bächlein kämen oder das Verdienst der Regierenden wären.
Dem ist nicht so! Dieses Geld haben die Steuerzahler erarbeitet und es wird ihnen vorenthalten!

Notwendige Investitionen werden gekürzt oder ganz gestrichen damit an anderer, überflüssiger Stelle (zum Teil widerrechtlich) das Geld zum Fenster rausgeschmissen werden kann.
An zahlreichen Ecken und Enden klemmt es, aber das interessiert unsere Volksverkäufervertreter nicht sonderlich - mit Ausnahme einer Partei: Der AfD.

Hier 3 prägnante Reden der AfD aus dem Bundestag von gestern und heute:
 
 
 

Dr. Alice Weidel
YouTube-Video

"Dieses Land wird von Idioten regiert"

Dr. Gottfried Curio
YouTube-Video

"GroKo-Programm zur Terroristenförderung"

Dr. Alexander Gauland
YouTube-Video

"Nur 15 Mio. zahlen Steuern"

 
     
  Jubel über die (angeblich) geringe Zahl von Arbeitslosen.
Im Moment jagen sich in den Medien wieder die Lobgesänge über die geringe Zahl der Arbeitslosen und die Politik wirft sich in die Brust und behauptet, einen tollen Job gemacht zu haben.

Dass diese bejubelten Zahlen Augenwischerei sind, wird schamhaft verschwiegen - denn "Arbeitssuchende" werden nicht als "Arbeitslose" gerechnet.
Nicht gerechnet werden die 1,1 Millionen Arbeitssuchende, die sich in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen langweilen.
Ausgenommen sind auch alle über 58-jährigen und die Arbeitsuchenden, die aufgrund von Eigenvermögen (noch) keine Leistungen beziehen.

Und natürlich kein Wort über die Millionen geringfügig Beschäftigte, Zeitarbeiter und 1-Euro-Jobber - denn die sind ja nicht "arbeitslos".
Das sind nur arme Schweine, die in der Jubel-Statistik ebenfalls nicht auftauchen aber später zu der heute bereits einen Mio. stoßen, die zwar gearbeitet haben, aber auf Grundsicherung angewiesen sind.
 
 
  Und kurz nach dieser Meldung wird von der netten Nachrichtensprecherin der angebliche Fachkräftemangel beklagt, aber gleichzeitig als Zeichen einer boomenden Wirtschaft verkauft - natürlich wieder als ein Verdienst der "Eliten".

Damit sollen uns nicht nur die Astro-Physiker, Herz-Chirurgen und Diplom-Ingenieure schmackhaft gemacht werden, die als "Hilfsbedürftige" unser Land in den Ruin treiben (siehe oben die Rede von Gauland) - nein, es wird auch verschwiegen, dass dieser angebliche Fachkräftemangel hausgemacht von Politik und Industrie ist.

Schauen wir uns einmal die Ursachen diese "Fachkräftemangels" an:
 
 
 

1. Engstirnigkeit der Verantwortlichen:
Auf das Portal "Xing" können Jobsuchende ihr Profil einstellen um so Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen.
Nur - kaum ein Unternehmer schaut da rein - vielleicht auch, weil eine gewisse "Beschönigung" der Angaben zu befürchten ist.
Also wird lieber für teures Geld die nichtssagende "Wir suchen den/die engagierte blah blah..."-Anzeige geschaltet.

 
 


Warum setzen sich IHK, Handwerkskammer und Arbeitsminister nicht einmal auf die andere Seite des Schreibtisches und unterhalten unter gemeinsamer Federführung ein Internetportal ähnlich wie "Xing"?
 

 
  Die "Lupe" hätte da eine Idee (und sucht Investoren für einen Start-Up :-))):
Im Sport gibt es bei der Siegehrung einen 1., 2. und 3. Platz - ähnlich ist es auch mit den Bewerbern.
Wenn ein Unternehmen nur einen oder nur einige Bewerber sucht, muss es sicht meist unter mehreren Gleichqualifizierten entscheiden.

Warum meldet dann das Unternehmen die Gleichqualifizierten (aber abgewiesenen) Bewerber nicht einem  Internetportal (nennen wir es mal "Job-Machine") für Unternehmer - inkl. der Bewerbungsunterlagen und einer objektiven (!) Bewertung seitens des Unternehmens?
 
 


Das suchende Unternehmen "B" braucht dann nur noch unter der entsprechen Kategorie auf "Job-Machine" nachzuschauen, welche Bewerber vom Unternehmen "A" nicht berücksichtigt werden konnten und hat so Zugriff auf Bewerber mit entsprechender Qualifikation und objektiver Bewertung.

Falls es zu einer Anstellung kommt, zahlt das einstellende Unternehmen "B" eine Gebühr in Höhe eines halben Monatslohns des Eingestellten, welche wiederum zur Hälfte als Prämie an das Unternehmen "A" geht und zur anderen Hälfte bei "Job-Machine" zur Deckung der Kosten verbleibt.
Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, besonders der Mittelstand würde davon profitieren!

Für das Unternehmen "B" wäre das auch nicht teurer als der ganze Aufwand mit Anzeigen schalten, Bewerbungsunterlagen sichten und den zahlreichen Sondierungsgesprächen.

Natürlich käme jetzt der Einwand von Unternehmer "A": Da verschaffe ich ja der Konkurrenz gute Mitarbeiter.
Lieber Unternehmer "A":
Früher oder später landet der abgewiesene Bewerber sowieso bei der Konkurrenz und früher oder später bist Du selbst Nutznießer von "Job-Machine".

 
     
 

2. Vorurteile der Unternehmer:
Fast alle Unternehmen suchen den jungen, dynamischen Mitarbeiter - davon kann jeder Mittvierziger ein Lied singen, der einen Job sucht.
Dieser Mitarbeiter muss aber erst Erfahrung sammeln, lernen wie das Unternehmen und die Branche ticken, macht Anfängerfehler und kann erst nach einiger Zeit seinen vollen Nutzen für das Unternehmen entfalten.

Dabei stehen jede Menge erfahrene Mitarbeiter bereits zur Verfügung und ein vernünftiger Mix wäre mehr als angebracht.
Die Mehrzahl der älteren (Langzeit-)Arbeitslosen haben eine qualifizierte Ausbildung oder gar einen akademischen Abschluss und die nötige Erfahrung!
 

 
 

Dass es funktioniert, wenn man als Unternehmer Vorurteile über Bord wirft, zeigt die Firma Vita Needle in Massachusetts, USA.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter ist 73 Jahre.
Während in den USA wie in Deutschland schon Menschen ab Mitte 40 Schwierigkeiten haben, einen neuen Job zu finden, sobald sie arbeitslos werden, gilt bei Vita Needle: Je älter, desto besser.

Ältere Leute könnten sich besser auf Details konzentrieren und achteten mehr auf Qualität, sagt Firmenchef Frederick Hartman.
Und seitdem vor allem Alte in der Firma arbeiten steigt der Gewinn - obwohl die Mitarbeiter bis zu 20 Dollar Stundenlohn erhalten.
Möglich machen das auch Zuschüsse von Staat und Krankenkassen, für die es sich unter dem Strich aber auch rechnet.
Außerdem würden die Alten seltener kündigen als junge Mitarbeiter, ihre Erfahrung bleibt dem Betrieb erhalten, so Hartmann.

 
     
 

3. Die Bildungsmisere.
Deutschland hat kein Öl, Gold oder andere Bodenschätze - Deutschland hat (hatte) als Grundlage der Wirtschaft nur Bildung.
Ingenieure und Handwerker haben die Basis unseres Wohlstandes geschaffen und genau diese Basis wird momentan zerstört.

Kultusminister starten fast im Monatstakt mit Mediengetöse ein anderes Schulexperiment - das zum scheitern verurteilt ist.
Und da man das Scheitern nicht zugeben will, wird es stur bis zum totalen Exitus auf Kosten der Schüler fortgeführt.
 

 
 

Nicht genug,  dass man sich Analphabeten in Nationenstärke ins Land holt - nein, man steckt sie auch noch in normale Schulklassen und drückt so das Lernniveau Richtung Null.
Wie soll in einee Schulklasse Wissen vermittelt werden, wenn 80% der Schüler kein Deutsch verstehen und einen IQ aufweisen, der bis zu 40% geringer ist als der deutsche Durchschnitt?
Dass man so die Mittel für spezielle Förderklassen mit 2 Jahren ausschließlich dem Fach "Deutsch" (als Fremdsprachen-unterricht) spart, hat natürlich gar nichts damit zu tun.
 

 
 

Nicht genug damit:
Mittlerweile sind realitätsfremde GutmenschInnen auf die Idee der "Inklusionen" gekommen und stecken behinderte Kinder in normale Schulklassen.
Wem es nützen soll, wenn diese Kinder die Lehrer überfordern, den Unterricht (unabsichtlich) stören und während der Mathearbeit ein niedliches Bildlein malen, bleibt das Geheimnis dieser GutmenschInnen.
Dass man so die Mittel für spezielle Förderklassen.... - aber das hatten wir schon, siehe oben.

Warum können besonders mittelständische Betriebe ihre Lehrstellen nicht besetzen?
Rund 6% der Hauptschüler verlassen die Schule ohne Abschluss (früher war das der Minimalstandard), weitere 15% gelten, trotz Abschluss, als nicht ausbildungsfähig.

Als die beste aller Ideen kam man drauf, die Anforderungen an die Schüler herunterzuschrauben und Gefälligkeitsnoten zu vergeben.
In manchen Bundesländern bekommt man das Abitur förmlich nachgeworfen, in Bayern will man deshalb das Abitur z.B. von Berlin nicht mehr anerkennen.

 
     
 

Fachkräftemangel bei der Digitalisierung.
Alle beklagen den Mangel - aber auch dieses Problem ist z. T. unserem maroden Bildungssystem geschuldet.
Schulabgänger, die vor einigen Jahren noch die Chance hatten, in der Grundschule etwas zu lernen und danach eine qualifizierte Ausbildung oder Abitur und Studium zu absolvieren, wandern mehr und mehr in Richtung USA und Kanada.
2017 haben 281.000 Deutsche unser Land verlassen, 70% davon gaben berufliche Gründe an.
Gut Ausgebildete haben also Deutschland verlassen - aber wer kam im Gegenzug dazu in unser Land?
 

 
 

Besonders problematisch ist dabei der Schwund und Mangel an IT-Fachleuten - und auch das ist dem Entwicklungsland Deutschland in puncto "Digitalisierung" geschuldet.
Aber solange Digitalisierung in Politik, kommunalen Verwaltungen und auch in Konzernvorständen nur als "Schnelles Internet für alle" verstanden wird, wird sich da nichts ändern. Und seit wie viel Jahren wird uns das schon versprochen?
(Anm.: Der Breitbandausbau war in Singapur vor 12 Jahren schon so weit wie bei uns heute.

Hektisch werden jetzt überall kostenlose WLAN-Hotspots eingerichtet - aber wem bringen die was, wem nutzen sie?
Abdallah & Co. senden jetzt kostenlos (Werbe-)Videos über Deutschland nach Afrika (ein Schelm der Böses dabei denkt).

Wie lange hat sich die Telekom mit Zähnen und Klauen gegen den Glasfaserausbau gewehrt und tut es noch heute?
Der Staat ist Hauptaktionär der Telekom und es wäre ihm ein leichtes gewesen, ein Machtwort zu sprechen.
Aber dazu hätten die Verantwortlichen aber die Digitalisierung und deren Nutzen und Bedeutung verstehen müssen.
 

 
 

Aber ein Träumer, der das von Studienabbrechern, sich hochgedienenden Beamten und Doktoren der Geschwätzwissenschaften im Bundestag erwartet.
Die glauben heute noch, Digitalisierung bedeutet, dass der Toni von der Hochalm ein Bild von seiner Kuh auf Instagram posten oder Marlene-Chantal der Welt auf Facebook mitteilen kann, dass sie gleich einen Bubble-Drink zu sich nehmen wird.
 

 
 

Natürlich ist ein schnelles Netz ein Grundpfeiler der Digitalisierung - aber warum werden vorhandene Netze nicht genutzt?
Jede Stadtverwaltung, jeder Konzern hat schnelles Intranet - und über die Flure werden Wagen mit Aktenordnern geschoben.

Wie sieht denn in vielen Firmen und Verwaltungen die lauthals geforderte Digitalisierung in der Praxis aus?
Sekretärinnen drucken die eMails an ihre Vorgesetzten aus und legen sie diesen zur Durchsicht in einer Mappe vor.
Versehen mit handschriftlichen Notizen geht die Mappe dann zur Beantwortung der eMails an die Sekretärinnen zurück.

Andere Beispiele:
Kfz oder Wohnsitz ummelden? In 95% der Städte dürfen sie einen Tag Urlaub nehmen und auf ein Amt latschen - das natürlich nur vormittags Sprechzeiten hat.
Es gibt aber auch Ausnahmen:
Von den Portalen der JobCenter kann man den Hartz4-Antrag in 17 Sprachen (auch in arabisch!) herunterladen.

Eine Gerichtsverhandlung? Gerichtsdiener karren erst einmal Aktenberge in das Richterzimmer.
Von Digitalisierung keine Spur. Auch ein Grund, warum die Prozesse eine gefühlte Ewigkeit dauern.


Ein Neubau soll erstellt werden? Und was macht der Bauleiter?
Er schaut morgens aus dem Fenster und beobachtet seine Truppe die (mit Schlechtwettergeld in der Tasche) wieder nach Hause geht, da es regnet und die Terrasse nicht betoniert werden kann.
Es gibt mittlerweile Wetterdienste (damit ist nicht das Wetterkarte-Horoskop nach der Tagesschau gemeint), die recht zuverlässig regionale  Wetterprognosen erstellen.
Hätte der Bauleiter die Wetterprognose berücksichtigt, hätte er für diesen Tag Innenausbau angesetzt.

Seit 11 (!) Jahren führen die Krankenkassen eine Versicherungskarte ein, auf der alle relevanten medizinischen Daten gespeichert sein sollen.
Aber besonders chronisch Kranke kommen heute immer noch mit einer langen Liste ihrer Medikation in Arztpraxis - und wenn diese Liste nicht aktuell ist, sind Nebenwirkungen bei Verordnungen vorprogrammiert.
Aber halt - die Daten zur Kostenabrechnung sind bereits auf den Karten gespeichert - man muss eben Prioritäten setzen.