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Sie tun alles ja nur zum Wohle des Bürgers!

 
                     
 

Inkompetenz? Ahnungslosigkeit? Verweigerung? Oder was treibt unsere "Eliten" dazu, uns immer neue Märchen zu erzählen?
Ist es "nur" die Abhängigkeit von Lobbyisten für das schöne Leben nach dem Amt oder von internen, stimmreichen Gruppen?
 

 
 

Elektro-Mobilität - von allen politischen "Experten" bejubelt...
Ist es erst einmal angeschafft, so lautet das Märchen, fährt ein Elektro-Auto fast umsonst.
Hier ein kleiner Vergleich aktueller und zukünftiger Kraftstoffkosten von Elektro- und Diesel-Autos.
 

 
 

- Preisbasis Diesel 1,30 € pro Liter (davon 65 % Steuern!), moderner Diesel mit 4,5 l/100 km = 5,85 €/100 km.
- Preisbasis Elektro-Auto im Schnitt 20 kWh/100 km, Haushaltsstrompreis 30 ct/kWh = 6,00 €/100 km.

Öffentliche Stromzapfstellen sind heute schon deutlich teurer:
Auf die Kilowattstunde umgerechnet verlangt EnBW etwa 54,5 Cent, die Stadtwerk München 46,7 Cent und Allego in Berlin 44,3 Cent.
Bei EnBW würden also 100 km Elektro-Mobilität 10,90 € kosten - fast doppelt soviel wie bei einem modernen Diesel.
 

 
 

Da auf lange Zeit mit einem relativ stabilen Ölpreis zu rechnen ist (neue Fördertechniken, z. B. Fracking), andererseits aber wegen des Klimaschutzplanes bis 2050 jedwede Nutzung konventioneller Energien eingestellt werden muss, werden die Kosten für den nur noch aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom drastisch ansteigen. 
Neben der reinen Erzeugung aus Wind und Sonne müssen Netze neu gebaut und erheblich überdimensioniert werden, Speicher gebaut und betrieben werden,  Gaskraftwerke als Fallback in Bereitschaft gehalten werden.

Eine Untersuchung des Think-Tank-Rheinland zeigt, dass der Preis für die kWh Haushaltstrom schon 2030 die 0,50 € erreichen kann.
Damit ist zu erwarten, dass der Ladestrom an öffentlichen Säulen bei über 70,0 ct / kWh liegen wird = 14,00 € / 100 km.
 

 
 

Ein weiteres Problem der Elektro-Mobilität sind die fehlenden Ladestationen und die Ladezeiten.
Die Ladezeiten am 230V/16A Netz liegen bei 8 Stunden, am 400V/32A Netz bei 4 Stunden.

Selbst wenn es Strom-Tankstellen geben sollte: Samstag Vormittag, ein Stadtviertel tankt seine E-Autos für den Einkauf auf.
Wie groß müsste die Strom-Tankstelle sein um 30-40 E-Autos 4 Stunden lang aufzutanken?

Die "Experten" der SPD-Fraktion in Darmstadt kamen auf die glorreiche Idee, Straßenlaternen als Ladestationen zu nutzen.
230V/16A - Ladezeit: 8 Stunden: Ganze Straßenzüge wären stundenlang mit ladenden E-Autos blockiert.
Der Querschnitt der zu dünnen Laternenkabel sei hier mal außer acht gelassen.

 
     
 

Autonome Kfz - noch ein Highlight der politischen "Experten" und Klimaschützer.
Selbst wenn es technisch möglich sein wird - was wäre wenn?
2 autonome Kfz stoßen zusammen. Wer ist schuld, welche Versicherung zahlt?

Oder schlimmer: Die Straße ist glatt, der Bremsweg reicht nicht aus - nur ein Ausweichmanöver hilft.
Ein Computer entscheidet streng logisch - auch der in autonomen Fahrzeugen.

 
     
  Hat einer unserer politischen Schlauköpfe mal diese o. ä. Fragen angesprochen? Nein!
Es wird nur schwadroniert und dem Bürger das Paradies versprochen.
Ein Paradies - geschaffen von eben diesen Politikern - aber immer in ferner Zukunft.
 
     
     
  Mehr Personal in die Verwaltungen für die Bedürfnisse der Bürger...  
  Diese Forderung hört man unisono von den Verantwortlichen, wenn mal wieder ein gravierendes Beispiel aus dem knarrenden Verwaltungsgetriebe bekannt wird:

Zum Beispiel DARMSTADT:
Fast ein Jahr mussten Eltern warten, bis sie vom städtischen Schulamt das Schülerjahresticket (365.- Euro) zurückerstattet bekamen.
Ursache: Die zuständige Mitarbeiterin war längerfristig krank.

Wenn der Krankenstand einer einzigen Mitarbeiterin den Betrieb eines ganzen Referats lahm legt, dann ist die Ursache nicht die erkrankte Mitarbeiterin, sondern der inkompetente Referatsleiter, der seine Behörde organisatorisch nicht im Griff hat.
 
 
  Nicht nur der Soziologie-Professor Dr. Bernhard Badura wehrt sich gegen die pauschale Forderung nach mehr Personal bei hohen Krankenständen.
Als Problem macht er z. B. aus, dass die Verwaltungen von Politikern geführt werden: "Die haben aber in der Regel keine hohe Fachkompetenz."


Nach dem  Peter-Prinzip wird man in Verwaltungen solange befördert, bis man den Punkt der absoluten Inkompetenz erreicht hat.

Und wie sieht es denn mit den "krankheitsbedingten" Fehlzeiten in der Verwaltung aus?
Durchschnittlich (!) fehlen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Darmstadt an 28,1 Tagen im Jahr durch Krankheit - also jedes Jahr rund 1 Monat.
Da wäre es mal interessant zu erfahren, wie es mit Krankheiten während der Urlaubszeit aussieht.

 Im Durchschnitt sind in Darmstadt 7,84 % der 2448 städtischen Beschäftigten erkrankt.
Das heißt, jeder 13. Mitarbeiter fehlt - pro Tag sind rechnerisch also immer 195 städtische Angestellte krankheitsbedingt abwesend.

Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport (PDF-Datei) liegt der durchschnittliche Krankenstand über alle Branchen hinweg bei 4,1 %.
Städtische Verwaltungen hatten laut Zahlen des Deutschen Städtetags 2014 einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand von 6,4 %.
Aktuellere Zahlen hat die Städtetags-Pressestelle verweigert.

Die Verwaltung in Darmstadt ist bei den Spitzenreitern und hat aktuell mit einem durchschnittlichen Krankenstand von 7,84% einen um 48% höheren Krankenstand als normale Arbeiter und Angestellte (4,1%).
Da kann man sehen, wie sich die Verwaltung im Dienst für den Bürger kaputt arbeitet (ohne zu pauschalisieren, es gibt zahlreiche Ausnahmen).

Darmstadt führt deshalb  zur Zeit eine Gefährdungsanalyse durch, deren Ergebnis 2020 vorliegen soll.
Außerdem gibt es Präventionsangebote, gezielte Fortbildungen, Yogakurse und Hilfe eines Sporttherapeuten.
 
     
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