Presse-Information
Neue Studie zum Surfverhalten der Internet-Nutzer

"Webzapping" zwingt Firmen zum Umdenken!

In der Regel dauert es nur 25 Sekunden, bis der
Aufbau einer Internetseite vom Besucher abgebrochen wird.

Macht die Homepage einen unübersichtlichen Eindruck,
wird die nächste aufgerufen, ohne die Inhalte zu überprüfen.

Das ergab die Online-Studie des Kieler Marktforschungsinstituts Dr. Parge & Partner.


Für die Inhaber einer Website gilt daher:
Finger weg von zahlreichen Popups und anderen technischen Spielereien,
die die Ladezeit verlängern.

Die wichtigen Inhalte einer Seite müssen auf den ersten Blick wahrnehmbar sein,
da 78,9 Prozent der Nutzer sich durch das Netz "zappen".

Die beliebteste Fortbewegungsart ist dabei das "Menüscanning",
das schnelle Aufrufen und wieder beenden von Menüpunkten.

55 Prozent aller "Webzapper" nehmen so eine Internetseite wahr.
"Sitehopping", das Springen von Seite zu Seite, wird von 39 Prozent betrieben.
32 Prozent mögen "Functionskipping", das nur kurze Anschauen von Videos
und anderen Funktionalitäten - um sie dann zu überspringen.

Nur 25 Prozent aller Nutzer bleiben länger als 60 Sekunden auf einer Seite.

Interessant ist auch, mit welchen Hilfsmitteln sich erfahrene Web-Surfer
Informationen beschaffen:

Tendenziell nutzen sie nur eine Suchmaschine.
Bei mangelhaften Ergebnissen wechseln sie nicht etwa das Recherche-Instrument,
sondern die Begriffe, weil sie an ihrer Kompetenz zweifeln.
Dabei bleiben nur 21 Prozent der Bemühungen ohne Erfolg.
 
Auf satte 50 Prozent aller Anfragen folgen zwischen 1 und 103 Antworten.
Immerhin 10 Prozent liefern bis 1.000 Suchergebnisse.
Davon werden aber nur wenige angeklickt:

38 Prozent der Nutzer rufen eine der aufgelisteten
Websites auf, 25 Prozent gar keine.

Das Rennen um die Klicks wird in den vorderen Reihen entschieden:
90 Prozent der genutzten Links stehen an Position eins bis zehn der Ergebnisliste.