19.01.2019  

Die Scheinheiligkeit der politischen "Argumente"...

 
                     
 

Politiker posaunen über die ihnen hörigen Medien ihre "Argumente" zur Meinungsbildung in die Welt - die aber mit Realitäten so gut wie nichts zu tun haben und vom Bürger (Wähler?) leicht als Unsinn (oder Fake-News) erkannt werden könnten - wenn er es denn wollte.
 

 
  Nazis raus... - denn sie sind überall.
Überall sollen Nazis rausgeworfen werden. Woher kommen plötzlich die vielen Nazis, die niedergeschlagen oder rausgeworfen werden sollen?

Der Hashtag #Nazisraus läuft, seit eine ZDF-Redakteurin ihn für Social Media wiederentdeckt hat.
Eine hysterische Aktion, ausgehend von öffentlich-rechtlichen Sendern, greift um sich.

Noch nie gab es so viele „Nazis“ in Deutschland - sie sind überall, weswegen sie überall rausgeworfen werden müssen.
Alle fühlen sich berufen, Nazis raus zu brüllen, es sind jetzt schon fast alle öffentlich-rechtlichen Social Media Accounts, die auf Nazi-Jagd gehen, assistiert vom linken Ministerpräsident Bodo Ramelow bis hin zur SPD - Schwarmfolge ersetzt Analyse, Haltung ist Alles: „Nazis raus“ ist das Gebot der Stunde.
 
 
  Wo kommen die plötzlich überall her?
Und wo ist dieser nazi-beherrschte Gewaltstaat, der dem Abendland den Garaus machen will?
Frauen werden in der Regel nicht unterdrückt – außer von bestimmten Zuwanderern, das sind dann aber keine „Nazis“, sondern „Schutzsuchende“.
Homosexuelle werden nicht verfolgt, nicht einmal in der katholischen Kirche, da schon gar nicht.
Juden werden nicht verfolgt – außer wiederum von Schutzsuchenden, die aber per Definition keine Nazis sein können.
Minderheiten sind geschützt und die Mehrheit zahlt.

Die Polizei scheint machtlos (in Berlin fehlen ihr sogar Winterjacken) und die Bundeswehr ist froh, dass uns Liechtenstein nicht den Krieg erklärt, denn sie hätte dagegen keine Chance.
 
 
  Wo sind in diesem Land Nazis, wenn man von den paar Dumpfbacken absieht, die es immer und überall gibt, aber von denen kaum jemand einen Einzigen kennt oder gewahr wird?
Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Nazi“ zeigt nur, dass trotz – oder besser wegen – Abiturientenschwemme und überfüllter Hochschulen die Bildung auf den Hund gekommen ist.

Der Begriff „Nazi“ wird von infantilen Erwachsenen benutzt, in Sendern, in Redaktionen, in politischen Parteien und die gar nicht mehr merken, wie sie die Verbrechen der echten Nationalsozialisten und ihrer willigen Helfer mit dieser Gleichstellung verharmlosen.
Sechs Millionen Tote in Gaskammern, Krieg und Verfolgung, flächendeckende Verwüstung, Mord, Totschlag, jede Gemeinheit, was immer an Verbrechen denkbar war.
Das steht für Nazi. Und heute?
„Nazi“ ist, wer die Energiewende daneben findet, vielleicht die Diesel-Politik für hanebüchenen Unsinn hält, die Aufnahme von Zuwanderern entgegen der Dublin-Regelung als Rechtsbruch einordnet, die versprochenen Abschiebungen einfordert - das genügt bereits.
Es reicht auch, Unsinn Unsinn zu nennen:
Die Amadeu Antonio Stiftung führt als Anfangsverdacht bei Kindergartenkindern an: Blonde Zöpfe, ordentliche Kleidung und Sportbegeisterung.
 
 
  Es gibt zwar so gut wie keine wirklichen „Nazis“ - aber Hauptsache, wir jagen sie.
Riesige Organisationen mit hunderten von Millionen aus der Steuerkasse wurden gegründet, um „Nazis“ zu jagen, auch an Kindergärten und Schulen.
Die Folgen sind ernst zu nehmen: Denunziation und Spaltung werden gefördert und das Ganze erinnert verdammt an die "Rechtssprechung" in der DDR, wo man für "Boykott-Hetze" in den Knast wanderte.
 
     
 

 

 
  Das jämmerliche Gezerre um den Brexit.
Gestern saßen sie wieder bei May-Britt Illner (Video 1:03:52std) und "diskutierten" über die Briten, die per Brexit quasi Gotteslästerung an der heiligen Kuh "EU" betreiben.
Roger Köppel (Neue Züricher Zeitung) twittert dazu:
"Fast schon kriegerische Stimmung in den deutschen Medien gegen die angeblich so unfähigen Briten. Ressentiments aus den Abgründen der Geschichte."

Tunlichst wurden die Brexit-Hauptgründe vermieden - auch von May-Britt Illner (Studium in Leipzig, bis 1989 beim Fernsehen der DDR):
Die Briten wollen ihre Souveranität (wieder) erhalten, ihre Gesetze nicht länger von Brüssel bestimmen lassen und selbst entscheiden, wer in ihr Land kommt und wer nicht.

Carolin Roth, (Journalistin von CNBC) durfte in der o.g. Sendung dagegen noch mal die apokalyptischen Reiter loslassen:
GB drohe 7,5% Arbeitslosigkeit, Pfundabsturz und ein 8%iger BIP-Einbruch - aber Gisela Stuart (Labour-Abgeordnete) zeigte ihr den Vogel.

Diese Argumente (und viele mehr), die gegen den Brexit vorgebracht wurden und werden, lassen sich ganz einfach ad ab surbum führen:
"Remember EWG und EG"!
In der EWG und EG gab es Landesgrenzen, es gab Zölle, es gab Handelsabkommen, die Länder machten ihre eigenen Gesetze, kontrollierten wer kam und ging und waren selbstbestimmt.
Und trotzdem (oder deshalb?) boomten Wirtschaft und Export in allen Ländern, die Brutto-Inlandsprodukte (BIP) stiegen stetig und auch von Hungersnöten ist nichts bekannt.
Und der Handel mit anderen Ländern funktionierte per Handelsverträgen und bilateralen Abkommen auch hervorragend!
Was also spricht dagegen, die EU in den Status von EWG / EG zurückzuführen?

Lag die Win-Win-Situation der EWG / EG vielleicht auch daran, dass nicht jedes bankrotte Land aufgenommen und gepampert wurde? Was natürlich  totgeschwiegen werden muss.
Ist vielleicht der Grund der Panik und des Widerstandes (vor allem der südeuropäischen Länder), dass die EU mit GB den zweitstärksten Netto-Zahler verlieren würde und dadurch die Geldtöpfe für die Bankrotteure kleiner werden?
 
 
     
  Das Märchen vom "ultra"-schnellen 5G-Netz.
Alle Offiziellen, für die die "Physik" nebensächlich ist, schwärmen vom ultraschnellen 5G-WLAN-Netz und tun so, als ob es in kürzester Zeit verfügbar wäre.
Das nicht ganz unwichtige Problem, dass ein 5G-Sendemast eine maximale Sendereichweite von 200 bis 500 Meter hat (zum Vergleich 4G/LTE: 10 km) wird tunlichst totgeschwiegen - ist ja nur eine physikalische Tatsache.

Für ein großmäulig versprochenes flächendeckendes 5G-Netz müssten zusätzliche 80.000 bis 100.000 Sendemasten installiert werden.
Dass diese Sendemasten auch noch per Glasfaseranschluss gespeist werden müssen - davon wollen sie erst recht nichts in ihren Sonntagsreden wissen.

Wie ein Netz von 5G-Sendemasten in ländlichen Gebieten oder an Landstraßen und Autobahnen für die bejubelten selbst fahrenden Autos (oder sogar für Flugtaxis, so Digitalministerin Dorothee Bär, CSU)  realisiert werden soll, liegt in den Sternen - vielleicht sollte man einen afrikanischen Schamanen ( also eine  Fachkraft) als Berater  engagieren?

Da greift man doch lieber der Telekom unter die Arme, damit diese ihre längst (vom Kunden) bezahlten und abgeschrieben alten Kupferleitungen vom Glasfaserknotenpunkt zu und in den Häusern (die "Letzte Meile") weiter nutzen, damit Wettbewerber aussperren und sich ein bildschönes Monopol aufbauen kann.
Da sollen also Netzanbieter für Milliarden 5G-Lizenzen ersteigern - um anschließend von der Telekom ausgesperrt zu werden?

Gewollter Nebeneffekt:
Es wird eine temporäre Lösung für die Direktkunden
(also den Wähler) geschaffen, denen dann die tatsächliche Seifenblase vielleicht nicht so auffällt.
 
     
     
  Der mit "Humanität" begründete Diebstahl am Volk.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte / UN-Menschenrechts-Charta, Artikel 17:
(1) Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
(2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 14:
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.

Warum erhalten illegal Eingereiste, nicht Asylberechtigte (also nicht deutsche Staatsangehörige) Anspruch auf die deutschen Sozialsysteme - was de facto eine Enteignung des Volkes darstellt?

Auch in Artikel 16a GG und in Artikel 14 der Erklärung der Menschenrechte (Asylrecht) steht kein Wort über einen Anspruch auf Sozialleistungen im aufnehmenden Land.
Die Sozialsysteme sind soziales Eigentum (des Volkes, das sie geschaffen hat) und Eigentum ist seit der französischen Revolution ein Menschen- und Völkerrecht!
 

 
  Unsere Politiker und ihre medialen Sprachrohre unterscheiden nicht zwischen politisch Verfolgten, also Asylberechtigten, und den Anderen.
Alle sind für sie „Geflüchtete“, "Schutzsuchende" oder gar „Einwanderer“ - was die meisten aber objektiv nicht sind. Genauso wenig wie sie "Familien" sind.

„Wir schaffen das!“ Aber wer ist dieses WIR? Es ist das „deutsche Volk“ und, wenn man sachlich bleibt, nichts anderes als die deutsche Bevölkerung: also alle Personen mit einem deutschen Pass.
Und diese (deutsche) Bevölkerung hat ein Recht auf ihr Eigentum und jede Transferierung von Sozialleistungen an Nichtberechtigte ist Enteignung, bzw. Diebstahl, verstößt gegen die o.g. Gesetze und ist somit eine Straftat.
Man sollte mal Staatsrechtler zu Wort kommen lassen...
 
 
 

Der Wille – jedenfalls für einen großen Teil der Bevölkerung – ist einfach:

- Asyl und Sozialleistungen für politisch Verfolgte, Kriegsflüchtlinge: JA.

- Die Einwanderung gut ausgebildeter und der Sprache mächtiger
 Fachkräfte: JA

- Subventionierung von Nicht-Asylberechtigten, arbeitsunwilligen
  und  bildungsfernen Sozialschmarotzern: NEIN 

Das ist alles, was dieser große Teil der Bevölkerung von den „Volksparteien“ verlangt.
 

 
                     
   

Diesen Beitrag als PDF-Datei herunterladen: