06.02.2019  

Von Gauklern mit Strategien, Prognosen und Projekten.

 
                     
  Die Studiumabbrecher Strategen in Berlin haben einen detaillierten Plan, wie sie bis 2038 die Kohlekraftwerke abschaffen werden und sie wissen ganz genau, dass ihre Strategie ganz sicher aufgeht. Und sie wissen auch, wer alles bezahlt - aber darüber schweigen sie oder sie lügen einfach wie gedruckt:
Umweltministerin erwartet keine steigenden Strompreise.

Diese und andere Strategien, die sie uns vorgaukeln, haben eines gemeinsam: Ihr Resultat lässt sich erst in ferner Zukunft überprüfen - wenn die verantwortlichen Gaukler sich längst aus ihrer Verantwortung verabschiedet haben.

Strategien sollten, bzw. müssen, auch die Fähigkeit des Vorausschauens und der Problemerkennung und -lösung beinhalten.
Wie das funktioniert, haben wir bei der Bankenkrise, dem Atomausstieg, der Energiewende und der Migration bis hin zum Zustand von Bahn und Bundeswehr gesehen.
 
     
  Die Bürgerrente.
In aller Munde ist zur Zeit die (bedingungslose) Grundrente oder Bürgerrente, die jeder erhalten soll, der mindestens 35 Jahre gearbeitet hat, die Höhe soll (rund) 1.050.- € / Monat betragen.
Eine Offenlegung, Prüfung und Anrechnung sonstiger Einkommen und Vermögen soll dann nicht mehr stattfinden.
Und natürlich hat man dabei nur die Armen und Bedürftigen im Blick, die dann nicht mehr "entwürdigt" zum Sozialamt latschen müssen um Grundsicherung zu erbetteln.
 
 
  Betrachten wir diese Hilfe für die Armen und Bedürftigen mal anhand von Beispielberechnungen:
Wer 35 Jahre zum Mindestlohn gearbeitet hat, hat z. Zt. einen Rentenanspruch von 517.- € / Monat.
 
  1.)
Angenommen: Kaltmiete / Monat = 500.- €, Heizkosten
im Monat = 70.- €.

Anspruch auf Grundsicherung = 834.- € / Monat zusätzlich
- bedeutet: 517 + 834 = 1.351.- € / Monat.

Das heißt, bei einer Bürgerrente von 1.050.- € / Monat müsste
er/sie also trotzdem die Grundsicherung beantragen.

Ersparnisse, Vermögen usw. müssten dann aber zuerst aufgebraucht werden, bevor es die Grundsicherung gibt.
2.)
Gleiche Wohnung, Ehepaar, er hat eine Rente von 1.500.- € / Monat,
sie die 517.- € /Monat - zusammen also 2.017.- € /Monat.
Anspruch auf Grundsicherung: 0,00.- € / Monat
- denn davon kann man, laut Amt, gut leben.
In Zukunft aber hätte sie Anspruch auf die Bürgerrente - also zusammen 2.550.-€ / Monat.

2a.)
Selbst wenn er die Höchstrente von 2.970.- € / Monat und
zigtausende € auf dem Konto hat - sie bekommt die 1.050.- € Bürgerrente obendrauf!
 
 


Übrigens: Für allein erziehende Mütter oder Langzeitarbeitslose, die die o.g. 35 Jahre nicht nachweisen können, ändert sich gar nichts.
Soviel zu "...wir wollen den Armen und Bedürftigen helfen".

 
 

 
  In aller Munde der Politik-Strategen ist z. Zt. ein
Tempolimit auf Autobahnen
.
Als Argument wird u. a. eine Reduzierung der Verkehrstoten angeführt.
Dass dies ein realitätsfremdes "Argument" ist, zeigt ein Vergleich mit den Ländern, die seit Jahren ein Tempolimit haben:
Zahl der Verkehrstoten pro 1 Mio. Einwohner (2017):  
  Italien - 56
Belgien - 55
Frankreich - 53
Österreich - 47
Luxemburg - 47
Spanien - 40
Deutschland - 38
USA - 119 (!)
 
 
Damit entlarvt sich das Argument "Verkehrstote" als schlicht gelogen - die Intension muss also eine andere sein.
Und damit wären wir beim nächsten "Argument" der grünen Verbotspartei: Treibstoffverbrauch reduzieren.

Natürlich verbraucht ein Kfz bei 200 km/h mehr Treibstoff als bei 130 km/h.
Aber dient dieses Argument nicht in erster Linie dazu, die mangelhafte Reichweite der E-Autos (rechnerisch) zu erhöhen?
Denn der erhöhte Verbrauch bei höherer Geschwindigkeit gilt für E-Autos genauso und bei max. 130 km/h hat ein E-Auto plötzlich eine um ca. 53% größere Reichweite als bei 200 km/h.
Soll uns mit einem Tempolimit also lediglich das teuere, Arbeitsplatz vernichtende E-Auto schmackhaft gemacht werden?

Ein E-Auto braucht keinen komplizierten Motor, kein Getriebe, keine Kupplung, keinen Anlasser - die Produktion benötigt also viel weniger ausgebildete, teuere  Arbeitskräfte,  sondern Angelernte mit Niedrigstlöhnen.

Dass sich die (Auto-)Industrie aber mit dem E-Auto abhängig (und damit erpressbar) macht vom Import von Kobalt und Bauxit aus Afrika und den seltenen Erden aus China, wird schamhaft verschwiegen.
 
 

 
 

In diesem Zusammenhang wird auch gern der Schadstoffgrenzwert wie eine Mantra vorgebetet.
Ein politisch willkürlich festgesetzter Wert, der in Deutschland direkt an Kreuzungen, Steigungen usw. "gemessen" wird - also dort, wo man Gas gibt.
Dass in Kinderzimmern der doppelte, am industriellen Arbeitsplatz der 23-fache Wert zulässig ist - kein Wort davon in den Medien.
In Oldenburg war Panik angesagt, als in einer Straße Höchstwerte "gemessen" wurden - obwohl die Straße wegen eines Marathonlaufes für den Verkehr gesperrt war.  Wenn es nicht so traurig wäre...

Andere Staaten lachen sich über unsere Dieselfahrverbote kaputt. Beispiel:
In Griechenland wird z. B. der Schadstoffwert an einer Meßstation im 35 Metern Höhe (auf dem Dach einer Uni) "gemessen" - dort ist man (oh Wunder) von einem Dieselfahrverbot weit entfernt.

 
   
 

Und diese, unsere "Experten" behaupten also, ganz genau zu wissen, in wie viel Jahren wir auf Kohlekraftwerke verzichten können???
Genau so genau, wie sie wussten, dass wir keine AKW's brauchen, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir eine Energiewende nahezu kostenfrei meistern können?
Dass wir mittlerweile dank der EEG-Umlage die höchsten Strompreise weltweit haben, wissen sie aber natürlich nicht.

Diese "Experten" entblöden sich nicht, zu verhindern, dass das weltweit sauberste Gaskraftwerk in Datteln ans Netz geht.
Der Bau hat ja nur 1.200 Mio € gekostet - die EON natürlich vom "schon länger hier arbeitenden" Steuerzahler wiederhaben will.
 

 
 

Das international renommierte "Wallstreet Journal" titelt dazu:  "Deutschland hat die weltweit dümmste Energiepolitik".

 
   
 

Zu alle dem passt das Bild der Bundeswehr - dort sind 8.500 ähnliche "Experten" hoch dotiert beim Beschaffungsamt in Koblenz am Werk - unterstützt von externen Beratern, die jährlich 150 Mio. € kosten.
Fragt doch mal Euren Chef, ob er einen externen Berater bezahlt, der Euch Euren Job erklärt.
Es ist zu befürchten, dass Ihr die nächste Mittagspause in dieser Firma nicht mehr erleben werdet.

 

 
 

Dass bei der Bundeswehr Flugzeuge nicht fliegen, U-Boote nicht fahren, Schiffe nicht schwimmen und Gewehre nicht schießen, ist hinlänglich bekannt - 2 kleine Beispiele am Rande:
- Im Schützenpanzer "Puma" (350 Exemplare zum Stückpreis von 12 Mio. € sind geordert) ist der Innenraum so bemessen, dass Soldaten nur bis zu einer Körpergröße von 1,84 m mitfahren dürfen.
- Beim letzten NATO-Manöver in Norwegen mussten sich die teilnehmenden Soldaten warme Winterkleidung aus anderen Truppenteilen zusammen borgen.
Hoffentlich erklärt uns Liechtenstein nicht den Krieg - Deutschland hätte keine Chance...

 
   
  Und solange ein abgebrochenes Studium von Geschwätzwissenschaften ausreicht, um Abgeordneter (Grundgehalt: 9.327.- €/Monat)
oder Staatsekretär (Grundgehalt: 13.420.- €/Monat) oder gar Minister (Grundgehalt: 15.311.- €/Monat) zu werden,
sollten wir den Strategien, den Plänen und den Aussagen dieser populistischen Schwachköpfe mit sehr viel Misstrauen begegnen.
Und diese populistischen Schwachköpfe diffamieren ihre politischen Gegner als Populisten.