13.05.2019  

Die große E-Verarsche...

 
                     
 

Alle bejubeln die Energiewende, den Kampf gegen den Klimawandel und die Umstellung auf die (angeblich) schadstofffreie E-Mobilität.
Besonders deutsche grenzdebile Blindfischer und Realitätsverweigerer tun sich dabei besonders hervor.
Was steckt aber wirklich dahinter? Es ist eine groß angelegte Verarsche!
 

 
  Fangen wir mit "Fridays for Future" an:

In Regensburg fand die übliche Freitags-Schulschwänzerei mit einem Zug durch die Regensburg statt.
Redner waren u. a. Luisa Neubauer, die deutsche Vertreterin der heiligen Greta Thunfisch.
Und da die Redner ja gehört werden sollten, fuhr vor dem Zug ein Lkw mit einer starten Lautsprecheranlage an Bord.
Der Lkw war ein Diesel und auf dem Lkw war ein Diesel-Stromaggregat für die Lautsprecheranlage.
 
 
 
     
  Am 13. April 2019 startete die Formel E geräusch- und schadstofflos mit unbekannten Autos und unbekannten Fahrern.
In der allgemeinen CO²-Hysterie entblöden sich die Veranstalter und Hersteller nicht, so ein totgeborenes Kind, bejubelt von Medien und Politik, auf das Publikum loszulassen.
 
  Schadstofffrei???
Da das vorhandene Stromnetz
nicht ausreicht, um die Wagen
in einer akzeptablen Zeit neu
aufzuladen, erledigen das
(für das Publikum
nicht sichtbare)
(Bio-)Diesel-Aggregate.

Bio-Diesel (engl. Glycerine) ist
zwar etwas sauberer als
normaler Diesel, aber
immer noch schmutziger als
der normale Treibstoff
von Formel 1-Autos.

 
 

Aufgedeckt hat diese Verarsche das italienische Motor-Magazin R.it Motori
In den deutschen Medien hört man kein Wort von den (Bio)-Diesel-Stromaggregaten...

 
 
 
         
  Die Spitzenkandidatin der SPD zur EU-Wahl, Katarina Barley, will aus ihrem Wahlkreis in Trier „rauchende Meiler von Cattenom“ ausgemacht haben.
Ihnen den Garaus zu machen, hat sie sich daher nach Ihrem Wahlsieg und glorreichem Einzug ins Europaparlament zur Aufgabe gemacht.
Und weil das so gut klingt, will sie auch bei der Gelegenheit eben mal allen Kernkraftwerken Europas an den Kragen. 

Barley im Interview mit Welt:
Das ist sehr ambitioniert, klar! Aber ich möchte, dass es mittelfristig gar keine Atomkraftwerke mehr in Europa gibt. Dafür müssen wir den Ländern, die bisher noch auf Kernkraft setzen, beweisen, dass wir in Deutschland beides hinkriegen (gefragt wurde nach Kernkraft- und Kohleausstieg gleichzeitig) …Atomkraft ist für mich ein No-Go.
Ich kann von meinem Wahlkreis aus die rauchenden Meiler von Cattenom sehen, das ist einer der Pannenreaktoren in Frankreich, die ständig abgeschaltet werden, weil irgendwas kaputtgeht.
 
     
  Liebe Frau Spitzenkandidatin, wenn Sie von Ihrem Wahlkreis aus Rauch über Cattenom sehen könn(t)en, dann sehen Sie nicht rauchende Meiler, sondern  Wasserdampf aus Kühltürmen.
Und das ist etwas ganz anderes und noch nicht mal das böse CO² ist dabei - denn AKWs sind CO²-frei.

Wenn Sie, Frau Barley, europaweit aus der Kernenergie aussteigen wollen, müssten Sie vielleicht zuerst mal Macron telefonieren, denn Frankreich investiert 50 Milliarden Euro um Cattenom bis 2048 laufen zu lassen.
Frankreich betreibt zur Zeit 54 Reaktoren und denkt nicht daran, diese abzuschalten.
Auch müssten Sie mit den anderen Ländern in Europa telefonieren, denn da laufen 124 Reaktoren - 16 weitere sind im Bau.
 
 
  Und da Barley die Große auch gleich die Kohlekraftwerke stilllegen will, hat sie sich einiges vorgenommen, denn weltweit ist ein Kohleausstieg überhaupt nicht in Sicht.
Die 120 größten Kohlekonzerne haben aktuell knapp 1.400 neue (!) Kohle-Kraftwerke in 59 Ländern in Planung oder sogar schon im Bau.
Liebe deutsche Politiker und Klimaretter: Sind Euch Eure Sprüche nicht wenigstens peinlich?
 
 
 
     
  Zurück zur e-Mobilität-Verarsche:
In Ingolstadt wurde im April 2019 mit viel medialem Getöse ein angebliches Flugtaxi von Airbus präsentiert - der Verkehrsminister und die Digitalministerin waren begeistert.
Und natürlich gab es auch einen roten Knopf, das war schließlich eine „Weltpremiere“.
Doch als der Verkehrsminister und die Staatsministerin für Digitalisierung ihn drückten, passierte – nichts.

Zwar stand auf der Bühne ein Gerät, das wie ein ziemlich großer Helikopter aussah, doch es handelte sich lediglich um einen „Demonstrator“.
Trotzdem war die Politprominenz nach Ingolstadt gekommen: CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer drückte mit seiner Parteifreundin und Digital-Staatsministerin Dorothee Bär nicht nur den roten Knopf, sondern beide trugen sich auch gleich noch in das Goldene Buch der bayerischen Stadt ein (warum auch immer).

Das Airbus-"Flugtaxi" hat aber auch noch andere Vorzüge, die vor allem den lokalpatriotischen Bayern in Ingolstadt gefallen.
Achten Sie auf die weißblauen Rauten!“, riet Oberbürgermeister Lösel - sie zieren die Verkleidung der Rotoren.
Man kann die auch viel besser bewundern, wenn sich die Rotoren nicht drehen.
 
 
 
     
  Die „Agentur für erneuerbare Energie“ wusste Anfang des Monats bahnbrechendes zu berichten:

Die meisten Elektroautos fahren (im Ländervergleich) in Hamburg“.
Die Hansestadt sei ein Vorreiter in Sachen E-Mobilität: „Gemessen an der gesamten PKW-Flotte fahren hier die meisten Elektroautos".

Die ganze Dimension dieses "Erfolges" wird aber erst sichtbar, wenn man sie mit einer zweiten Meldung kombiniert:
 
Die Stadt hat 2014 nach Bürgerentscheid das Hamburger Stromnetz von Vattenfall zurück gekauft und nutzt nur noch selbst produzierten Strom.
Aber 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom aus fossilen Energieträgern.
Genauer gesagt, aus Steinkohle, die aus aller Welt mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Hamburg geschippert wird.

Hamburg betreibt also, prozentual gesehen, die meisten "schadstofffreien" E-Autos - die mit Strom aus Kohlekraftwerken aufgeladen werden.
Damit kandidiert die „Agentur für erneuerbare Energie“ für den 1. Preis im Wettbewerb "E-Verarsche".
 
 
 
     
  A propos "...mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Hamburg geschippert".
Die 15 größten, mit Schweröl betriebenen Container- und Kreuzfahrtschiffe stoßen zusammen mehr Schwefeldioxyde aus als 750 Millionen Pkws.
Allein das Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Sea" verbraucht pro Tag ca.150 Tonnen Schweröl, der Schadstoffausstoß entspricht dem von 21,4 Mio. VW Passat.
 
 
  Liebe Klimawandel-Bekämpfer:
Würden die großen Schiffe demselben Reglement unterliegen wie Diesel-Lkw, hätte man tatsächlich etwas eklatantes für die Umwelt getan.
Ein einfaches, internationales Gesetz, beschlossen auf einem der zahllosen Klimagipfel, würde genügen.