24.05.2019  

Politische Schnappschüsse vor der EU-Wahl:

 
                     
 

Am Sonntag, den 26.05.2018, ist EU-Wahl - die populistisch gerne zur "Europa-Wahl" aufgeblasen wird:
Zur Klarstellung: Die Europäische UNion (EU) umfasst (noch) 28 Staaten, Europa dagegen aber 47 Staaten.

Die LUPE nimmt diese Wahl zum Anlass, ein kleines Abbild (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit) der politischen Lage zu erstellen.
 

 
     
  Der Import politischer Desaster als Mittel für die eigenen Ziele.
Der gelungenste Import eines Desasters gelang der deutschen Regierung im Jahr 2011.
Damals erlebte in etwa 10.000 Kilometern Entfernung (!) das japanische Kernkraftwerk Fukushima einen Super-Gau durch eine Flutwelle - und nicht ursächlich durch einen Atomunfall.
Um die "unmittelbar drohende atomare Katastrophe für Deutschland" zu verhindern, beschloss die Bundesregierung, die sicheren, deutschen Atomkraftwerke abzuschalten und sich künftig auf Strom aus Sonne, Wind und ausländische, störanfälligere Reaktoren zu verlassen.
Das war ein gelungener, weil höchst populärer (aber sehr teuerer) Katastrophen-Import.

Man hätte den Coup schon Jahre vorher nach der Katastrophe von Tschernobyl landen können - aber da kam schnell heraus, dass die Tschernobyl-Katastrophe menschengemacht war:
Die total bescheuerten Betreiber hatten für einen Streß-Test alle (!) Sicherheitssysteme deaktiviert.

Dass die Fukushima-Entscheidung Milliarden an Schadenersatz an die AKW-Betreiber wegen Vetragsbruch kostete, Deutschland (neben Dänemark) die höchsten Strompreise in Europa bescherte und das Erreichen der Klimaziele ins Wolkenkuckucksheim verschob - das kümmert unsere Systemparteien einen Schei....
Den Rest der Welt kümmert Fukushima genauso wenig - hunderte AKWs laufen weiter und neue werden gebaut
- was für Kohlekraftwerke genauso zutrifft.

Zu dem (zu erwartenden) Argument "Atommüll" wird auf den russischen Reaktor BN-800 verwiesen, der 96% des radioaktiven Abfalls älterer Reaktoren vollständig verwertet und den kommerziellen Betrieb aufgenommen hat.
Deutschland aber hat Forschung und Entwicklung eingestellt - und wird eines Tages diese Technik teuer einkaufen müssen.
Ist eigentlich den Atomkraft-Gegnern klar, dass AKWs 0,00 mg CO², Feinstaub, usw. emittieren? Soviel zu den Klimazielen.
 
     
     
  Die "Ibiza-Affäre".
In Österreich hat sich Hans Christian Strache (FPÖ) in eine Falle locken und zu idiotischen Äußerungen hinreißen lassen.

In einer angemieteten Villa mit vorinstallierten Kameras entlockte eine angebliche und attraktive Nichte des russischen Oligarchen Igor Makarov dem FPÖ-Mann Strache (nach reichlichem Alkoholgenuss) inakzeptable Äußerungen, die zum Regierungsdesaster in Österreich führten.
 
 
  Die deutschen Empörungs-Spezialisten versuchen nun verzweifelt, die FPÖ-Pleite "heim ins Reich" zu holen und schlagen auf die FPÖ und ihrem Vollpfosten Strache in der Hoffnung ein, die heimische AfD zu treffen.
Entsprechend der Gleichung: Was die FPÖ für Österreich ist, das ist die AfD für Deutschland.
 
 
  Um ein weiteres Anwachsen der AfD zu verhindern, importiert man hoffnungsvoll die Wiener Katastrophe nach Berlin.
Quasi als warnendes Fukushima gegen unseren (angeblichen) Rechtspopulismus, der ja die am häufigsten genannte Form des Populismus ist.
Als ob die linksverstrahlten Parteien nicht populistisch agieren würden.

Ob sich der FPÖ-Katastrophen-Import gelohnt hat, wird sich am Wochenende bei den Wahlen zum EU-Parlament zeigen.
 
 
 

Es ist aber anzunehmen, dass die Ibiza-Affäre noch einigen Leuten auf die Füße fällt - nämlich dann, wenn herauskommt, wer dahinter steckt und wer 2 Jahre gewartet hat, um jetzt, passend zur EU-Wahl, das Video zu veröffentlichen.

Der russische Oligarch Igor Makarov, der übrigens gar keine Nichte hat, ist fest entschlossen, die Hintermänner aufdecken, die den Namen seiner Familie in den Dreck gezogen haben - und die Mittel und Methoden eines russischen Oligarchen sind sehr umfangreich...
Man darf gespannt sein, ob nicht Spuren nach Deutschland weisen.

 
     
 
Des einen Leid - des anderen Freud': 
Die "Venga Boys" aus Holland lagen mit ihrem Party-Song von 1998 "We're Going to Ibiza" am 22.05.2019 nach 20 Jahren auf Platz 1 der Charts in Österreich.
 
     
  Wie argumentlos die Systemparteien gegenüber der AfD agieren, wird bei den zahllosen EU-TV-Propagandasendungen deutlich:
Entweder wird die Ibiza-Affäre auf die AfD projiziert oder, wenn das nicht funktioniert, kommt die "AfD-Spendenaffäre" auf den Tisch.

Da werden ein paar Hunderttausend Euro aus schweizer Quellen (die übrigens gemeldet, bzw. zurückgezahlt wurden) zur staatsgefährdeten Affäre aufgeblasen.
Über den Dreck am Stecken, den unsere Systemparteien haben (Schäuble, Kohl, Möllemann, verschwundene SED-Millionen, usw.) und den die Berufs-Empörten schnell vergessen haben, soll hier nicht näher eingegangen werden - die Liste wäre zu lang.

Ach ja: Die Beteiligung der SPD an mehr als 40 regionalen Tageszeitungen (mit dem entsprechenden Einfluss) mag zwar legal sein - aber ist es auch legitim? (Siehe auch: Die LUPE am 28.04.2019).

 
 
  Von der Besetzung der Rundfunkräte bei ARD und ZDF durch die Systemparteien ganz zu schweigen.
Und so ist es kein Wunder, was eine Forschergruppe der Uni Mainz herausgefunden hat:
Neben positiven Beurteilungen für einige Print-Medien (BILD, FAZ, etc.) wird die Berichterstattung über "Flüchtlinge im TV scharf kritisiert.
 
 
"Vor allem die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender
stellten Zuwanderer fast ausschließlich positiv dar.“
"...stellten die (...) Medien die Interessen der Zuwanderer
meist über die Interessen der Einheimischen.
Dies galt insbesondere für die Tagesschau“,
stellen die Wissenschaftler fest.
   
„Eine bemerkenswerte Ausnahme stellte die Tagesschau dar.
Hier wurden verbal deutlich häufiger Frauen und
Kinder (64%) als Männer (37%) thematisiert.
Zugleich waren auch auf den Fernsehbildern
überwiegend Frauen und Kinder (54%) zu sehen.“
Die Berichterstattung der Tagesschau habe
„tatsächlich überwiegend den Eindruck vermittelt,
dass es sich bei den Zuwanderern vor allem
um Frauen und Kinder handele“, sagte Prof. Maurer.
Diese Kritik treffe allein auf die „Tagesschau“ zu.
 
     
  Wie wichtig den Linken Deutschland, die deutsche Kultur und Tradition, "Deutsch" überhaupt, ist, wird an diesem Beispiel deutlich:

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) hat sich für eine neue Nationalhymne ausgesprochen.
„Ich singe die dritte Strophe unserer Nationalhymne mit, aber ich kann das Bild der Naziaufmärsche von 1933 bis 1945 nicht ausblenden“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Er sollte bedenken, dass die Hymne und der Text aus einer Zeit stammen (1841), als es Deutschland noch gar nicht gab - als es darum ging, erst einmal ein Deutschland zu schaffen.

Und die Stelle „Deutschland über alles...“ bezog sich auf diese Schaffung, wies auf die Dringlichkeit eines diesbezüglichen Handelns hin (über alles = vor allem)  und nicht auf einen Wertevergleich mit anderen Ländern oder gar eine etwaige Überordnung.

Das "Lied der Deutschen" wurde bereits 1922 von Reichspräsident Friedrich Ebert zur Hymne erklärt - lange vor einem "3. Reich".
 
     
 

Anscheinend gilt für Linke: Wenn die eigene Ideologie im Gegensatz zur Realität steht - dann ist die Realität falsch.